Arbeitsstelle für Kindergottesdienst
der evangelisch-lutherischen Landeskirche in Braunschweig.

 
 
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Kindergottesdienst in der Ev.-luth. Landeskirche in Braunschweig
 Dietrich-Bonhoeffer-Str. 1  -  38300 Wolfenbüttel
 Tel. 05331/802-522     
email: Klaus-Dieter Braun

Zur Person von Klaus-Dieter Braun

 
Klaus-Dieter BraunPrivat: Klaus-Dieter Braun, Jahrgang '48, verheiratet, zwei erwachsene Kinder. Die kirchlich-religiöse Anbindung hatte im Kindergottesdienst ihre Wurzeln, zunächst als begeistertes Kind später als eifriger 'Helfer' in einer Göttinger Innenstadtgemeinde.

Hobbies: Kreatives Gestalten, Theater spielen, Singen in einer Kantorei.

Beruflich: Im Anschluss an den Beruf des Bauzeichners seit 30 Jahren Erzieher und Diakon, ausgebildet im Ev. Johannesstift, Berlin. Parallel dazu Studium zum Pantomimen.

Die jüngste berufliche Erweiterung: ein Fernstudium zum Kommunikationswirt.

Dienstlich: Seit nunmehr 21 Jahren bin ich im Amt für Jugendarbeit (ajab) dieser Landeskirche als Bildungsreferent mit dem Schwerpunkt 'Musisch-kulturelle Bildung' tätig gewesen. Lange Jahre habe ich Spieleberatung gemacht und bin dafür auch weiter ansprechbar. Die Umstrukturierungsmaßnahmen im Haus Gesamtkirchlicher Dienste haben es mit sich gebracht, dass dieser Bereich aufgegeben wird und mir daher andere Aufgaben anvertraut worden sind. Neben dem Fachbereich 'Gottesdienst,' warten noch im Fachbereich 'Geistliches Leben in den Gemeinden' (mit jeweils halber Stelle) weitere Verantwortungsbereiche auf mich. Hier würde ich mich gern der 'Kirchenpädagogik' als besondern Schwerpunkt widmen. Dies wäre eine gute, sinnvolle Ergänzung zur Kindergottesdiensbeauftragung. Das bisherige zusätzliche Angebot "Gestaltende Verkündigung" möchte ich auch künftig in die Bildungsangebote mit einfließen lassen.

Eine Teilstrecke der ajab-Zeit war ich auch für den (verbandlich orientierten) Bereich 'Arbeit mit Kindern' zuständig. Spätestens aus dieser Zeit gibt es eine Menge Brücken zum Kindergottesdienst, so dass der Anschluss von guten Vorzeichen geprägt ist. Zumal ich in meiner beruflichen Verortung vor der Wolfenbütteler Periode in einer Harzer Kirchengemeinde bzw. als Beauftragter im Kirchenkreis dieses Feld schwerpunktgemäß gepflegt hatte. Ich denke, dass vieles aus meinem reichhaltigen Erfahrungsschatz in die künftigen Arbeitsfelder mit einfließen wird - so sich dazu Gelegenheiten bieten.

Zur persönlichen inhaltlichen Betrachtung greife ich gern symbolhaft das KiGo-Logo 'Kirche mit Kindern' auf: Kinder brauchen eine zuverlässige, gut ausgebildete Schiffsmann-/ frauschaft, damit sie sich - in der Gewissheit, ihrem Alter gemäß ernst genommen zu werden - fröhlichen Mutes auf dem großen Deck 'Kirche' tummeln können und nicht nur halbherzig in ihre Spielnischen, sprich Kajüten verwiesen werden. Die Entwicklung und Förderung einer am Bedürfnis des Kindes orientierten religiösen Sozialisation lässt gesundes Selbstbewusstsein, lässt Urvertrauen wachsen und angedeihen.

Die Vermittlung grundlegender am Glauben orientierter Werte bildet den Grundstock für lebensbejahendes konfliktbewusstes Handeln. So können und sollen Kinder geweitete Horizonte für sich entdecken. Um auf den immer turbulenteren Wellen gesellschaftlicher Entwicklung und den damit verbundenen schwierigen Rahmenbedingungen Orientierung zu finden, benötigen Kinder mehr denn je Vorbilder, sehnen sich Kinder nach zuverlässiger Begleitung, nach Zuspruch und Geborgenheit. Kinder entdecken am besten durch generationsübergreifende Angebote und gemeinsames Lernen Zukunft.

Kinder brauchen motivierte Verantwortliche, die sie durch die Fahrwasser unserer unsicheren Zeit lenken. Kinder wollen wissen, welchen Hafen sie wann, wo und wie ansteuern können, um zwischendurch auch mal festen Boden unter den Füßen spüren zu dürfen. Die leistungsbezogene, von Fastfood geprägte gesellschaftliche Denkstruktur der Erwachsenen braucht Gegenpole. Wenn nicht im kirchlichen Rahmen, wo dann sonst? Hier sehe ich eine der gravierendsten Herausforderungen unserer Zeit!

Der polnische Pädagoge, Schriftsteller und Arzt Janusz Korzcak richtete eindrückliche Worte 'an den erwachsenen Leser':

 Ihr sagt: " Der Umgang mit Kindern ermüdet uns."
Ihr habt recht.
Ihr sagt: " Denn wir müssen zu ihrer Begriffswelt hinuntersteigen,
uns herabneigen, beugen, kleiner machen."
Ihr irrt euch.
Nicht das ermüdet uns.
Sondern, dass wir zu ihren Gefühlen emporklimmen müssen.
Emporklimmen, uns ausstrecken,
auf die Zehenspitzen stellen, hinlangen.
Um nicht zu verletzen.

 In diesem Sinne hoffe ich auf zahlreiche Begegnungen, gegenseitigen förderlichen Austausch und einen motivierten Gestaltungsprozess.

Also hinein ins Boot - steuerbord voraus!

Ich wünsche uns eine inhaltsreiche gemeinsame Fahrt.

Bis demnächst mal...

Ihr und Euer

Klaus-Dieter Braun

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