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Hörst du die Botschaft -
Noten
1. Hörst Du die Botschaft, sie klingt von so fern.
Hoch in den Himmeln erscheint uns ein Stern.
Strahlet so hell und erleuchtet die Nacht;
Zeigt uns den Stall, wo das Wunder vollbracht.
Keiner bleibt einsam, geht keiner verlor’n:
Da in der Krippe der Heiland gebor’n.
2. Hörst Du die Botschaft, so einfach und klar;
Freu dich und sing mit der himmlischen Schar;
Denn in der Krippe, da schenkt sich uns Gott
Nimmt uns zu Kindern an, wend’t alle Not.
Gott kommt zu uns, ja in Menschengestalt:
Des freu sich alles nun, jung sowie alt !
3. Lasset uns hinziehn nach Bethlehem
und wie die Hirten dort singen und flehn.
Lasst uns die Knie beugen vor diesem Kind
Schützen vor Schnee es, vor Kälte und Wind.
Lasset uns bringen dem Kind unsre Gab’
Alles sei Dein Jesus, was ich nur hab !
4. Lasset uns hinziehn nach Bethlehem,
und wie die Könige anbetend stehn.
Nehmt ab die Kronen der Eitelkeit
Vor ihm, dem Herrn aller Ewigkeit !
Naht ihm in Demut und faltet die Händ’ !
IHM sei der Lobpreis gesungen ohn End’ !
5. Lasset uns jubeln und jauchzen im Feld
Wie dort die Engel dem Herrn aller Welt.
Lasset uns singen, erklinget Schalmei’n
Klinget Trompeten und Harfen gar fein:
Preiset den Vater, denn Rettung ist nah:
Christ, der uns liebt und versteht, ist nun da !
Worte und Satz: G. F., 2002
Entstehungsgeschichte
Auf einer Weihnachts-CD der Gruppe Boney M. entdeckte ich in einem Medley eine mir zwar bekannte, aber erst unweihnachtlich anmutende Melodie: Boney M. sangen zur Weise von Friedrich Silcher zu Herders „Ännchen von Tharau“ einen weihnachtlichen Text. Ich suchte im Internet nach den Worten und fand zwei Strophen ohne Angabe des Verfassers.
1. Hear ye the message that comes from afar
up in the heavens there shines a new star
it's shining brightly and lights up the night
leading the way to a wonderful sign
no one is lonely and no one forlorn
'cause in the manger the Christ child is born
2. Hear ye the message it's simple and clear
time for rejoicing is finally here
fore with the Christ Child there comes a new day
taking your worries and sorrows away
there in your nature and there in your grief
hear ye the message and start to believe
Da mir die textlichen Aussagen zusagten und die ruhige, getragene Weise in ihrem bedächtigen ¾ Takt mich an eine Pastorale erinnerte, beschloss ich, die Strophen ins Deutsche zu übersetzen, und zwar so, dass sie auch singbar seien. Im Schwung des Verseschmiedens entstanden dann noch 3 Strophen, in denen zur Nachahmung der Haltung der Hirten, der Könige und der Engel aufgerufen wird. So kann diese wunderbare alte und vertraute Weise nun auch für den kirchlichen Gebrauch erschlossen werden.
Dieser Vorgang der postsäkularen Kontrafaktur ist nicht neu: So war z.B. auch das Lied „O Welt, ich muss dich lassen“ war erst ein weltliches
Studentenwanderlied und hieß ursprünglich: „Innsbruck, ich muss dich lassen“.
Dazu schrieb ich einen 4-stimmigen Orgel- bzw. Chorsatz, so dass dies Lied nun auch für den Gemeinde- oder
Wechselgesang zw. Chor u. Gemeinde genutzt werden kann.
Wenn Interesse dafür vorhanden ist: Ich schreibe gerne noch eine Oberstimme (instrumental oder für einen hellen Frauensopran) oder einen Orgelsatz, bei dem der cantus firmus im Pedal ist.
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