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Der Barmherzige Samariter

Inhaltsangabe:
Nacherzählung der Jesusgeschichte vom Barmherzigen Samariter mit Spiel und Bastelideen

eingereicht von: © Kathi

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 Nur einer hilft  - der gute Samariter


Die Schriftgelehrten wollten Jesus auf die Probe
stellen.
Einer fragte ihn: "Was muss ich tun, um ewiges Leben
zu bekommen?"
Jesus sagte: "Was steht in der Bibel geschrieben?"
Der Schriftgelehrte sprach: " Du sollst Gott, deinen
Herren, von ganzem Herzen lieben und ihn achten und
deinen Nächsten wie dich selbst!"
Nachdem der Schriftgelehrte ausgesprochen hatte, sagte
Jesus zu ihm: "Tue das, was in der Bibel steht, dann
wirst du ewiges Leben bekommen!"
Aber der Schriftgelehrte fragte weiter: "Aber wer ist
denn mein Nächster?"
Da erzählte ihm Jesus eine Geschichte:

Vor langer, langer Zeit, ging ein Mann von Jerusalem
nach Jericho. Er war allein unterwegs und wollte in
Jericho seine Mama besuchen, als ihn drei Männer auf
dem Weg mitten in den Bergen anhielten.
"Los her mit deinem Geld!" forderten sie, den
hilflosen Mann auf. Weit und breit war niemand zu
sehen, der dem armen Mann hätte helfen können.
Also gab er ihnen sein Geld. Aber die Räuber hatten
Angst, dass ihr Opfer sie verraten könnte und sie
verprügelten ihn.
Verletzt und blutend ließen sie den Reisenden am
Wegesrand liegen und zogen weiter.
Nun war aber der Weg, wo sie den armen Mann hatten
liegen lassen, eine bekannte Reisestrecke und
tatsächlich dauerte es nicht lange, bis ein hoher
angesehener Priester mit seinem Esel an der Stelle
vorbeiritt, wo der Verwundete lag.
Aber der Priester sah nur misstrauisch auf den
Verletzten herunter und ritt weiter, ohne angehalten
zu haben und ließ den schwer Verletzten am Wegrand
liegen.
Wenig später kam ein weiterer Reisender an der Stelle
vorbei. Er war Diener im Tempel und war auf dem Weg zu
einem Freund. Aber auch er, schaute nur von weitem auf
den Mann am Wegrand und ging weiter, ohne sich um den
Verletzten zu kümmern.
Noch später an diesem Tag, kam ein dritter Mann, an
dem Überfallenen vorbei.
Dieser Reisende kam aus der Gegend, die damals Samaria
hieß. Darum nannte man die Menschen die dort wohnten
auch Samariter. In der Gemeinde, waren diese Leute
nicht hoch angesehen und waren nicht besonders
beliebt, weil sie andere Traditionen hatten.
Als dieser Mann nun den Verletzten sah, hielt er an,
stieg ab und kümmerte sich um den Verletzten. Er wusch
seine Wunden mit seinem Trinkwasser, verband sie und
gab ihm zu Essen. Doch der Verletzte konnte noch nicht
laufen. Da hob der Samariter den Verwundeten hoch auf
seinen Esel und brachte ihn in die nächste Stadt.
Der Samariter musste aber ganz schnell weiter reisen
und konnte sich nicht lange um den Verletzten kümmern.
Aber da kam ihm eine tolle Idee.
Er brachte den Verwundeten ihn ein Hotel, bezahlte für
ihn ein Zimmer und etwas zu Essen und beauftragte den
Arzt nach dem Patienten zu sehen, bevor er die Stadt
verließ und weiter reiste.

Als die Geschichte zu ende war, fragte Jesus den
Schriftgelehrten: "Was meinst du, welcher der drei
Männer die an dem Verwundeten vorbei gekommen sind,
war sein Nächster?"
"Der Samariter!" sagte der Schriftgelehrte.
"Genau!" bestätigte Jesus. "Also geh und handle
genauso!"

Es ist wichtig anderen Menschen zu helfen. Sie alle
sind unsere Nächsten.


Spiel- und Bastelvorschläge:

Reise nach Jerusalem: Stuhltanz

Was bin ich?: Jedes Kind bekommt einen Zettel auf
die Stirn geklebt, auf dem eine biblische Figur steht.
Es muss die anderen Kinder fragen, wer er ist. Dabei
muss es sich langsam vortasten. Die anderen Kinder
dürfen nur mit "Ja" oder "Nein" antworten. Wird eine
Frage mit "Nein" beantwortet, ist das nächste Kind an
der Reihe.

Es können Karten oder Teelichter gebastelt werden,
die im nächsten Gottesdienst an Kranke
Gemeindemitglieder übergeben oder mitgegeben werden
können.

Klostergarten: Jedes Kind bekommt einen kleinen
Plastikbehälter. Nach der Geschichte werden die Schalen
mit Erde gefüllt und jedes Kind bekommt vom Leiter/in
einige Blumensamen. Zum Beispiel Kresse oder
Sonnenblumenkerne.

 

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