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Franz von Assisi

 Inhaltsangabe:
Musical über das Leben des Franz von Assisi

Erarbeitet von: Familiengottesdienstkreis St.Peter und Paul
eMail: 1270-198@onlinehome.de 

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Musical
Thema: Franz von Assisi

Einführung ins Thema 
Wir wollen uns heute von einem ansprechen und führen lassen, der ein Auge und ein Ohr, oder besser noch ein Herz für die einfachen Dinge im Leben besitzt. Es ist der Bruder Franz von Assisi. Mit seinem Herzen vermag er zu schauen, zu hören, zu fühlen, was eine Blume zu sagen hat, ein blühender Zweig, ein uralter Stein. Er versteht die Sprache der Dinge, das Lied der Vögel, den Gesang einer sprudelnden Quelle, des Windes und des Feuers. Alles und jedes wird ihm zum Fenster, zur Tür, durch die er dem begegnet, der alles geschaffen hat, Himmel und Erde. Alles wird ihm zur Antwort auf die Frage: Gott ich will dich suchen, finden, zeige mir, wo bist du da!"

Lied: Gott ich will dich suchen finden...

Unsere Kinder haben am heutigen Bibelnachmittag Franz von Assisi kennen gelernt. Sie haben versucht, dem Leben dieses außergewöhnlichen Mannes nachzuspüren. Es wurde gesungen, gespielt, gebastelt mit dem Ziel, hier im Familiengottesdienst diesen Mann in einem kleinen Spiel vorzustellen.

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Spiel ab...
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Die Stadt Assisi
Unsere Geschichte führt uns in ein Land, das viele aus dem Urlaub kennen, nach Italien. Doch nicht ans Meer gehen wir, sondern in das Innere des Landes. Umbrien heißt die Landschaft. Die Stadt unserer Geschichte wurde vor vielen Jahren an einem Berghang gebaut. Mittelpunkt der Stadt war ein Brunnen. Hier war der Treffpunkt der Menschen von Assisi, so heißt nämlich die Stadt. Die Menschen, die hier wohnen, lieben ihre Stadt, sind stolz auf sie.

In Bernardones Haus
Wir sind in einem Geschäftshaus, in dem mit Stoffen, Samt und Seide gehandelt wird. Der
Besitzer ist der Tuchhändler Bernardone. Wir können uns ihn vorstellen, wie er vor seinem
Laden steht und ruft:

Lied: Kleider machen Leute

Bernardone ist sehr reich. Er und seine Frau können sich viele Wünsche erfüllen. Nur ihr Wunsch nach einem Kind hat sich noch nicht erfüllt.
 
B: "Hätten wir nur einen Sohn, der einmal das Geschäft weiterführt".
 
Frau: "Hätten wir nur ein Kind. Ich möchte mit ihm singen, ihn das Dichten und das Spiel auf der Laute lernen."
 
Nach langem Warten und Bangen erfüllt sich der große Wunsch, ein Sohn wird geboren. Die Eltern lassen das Kind auf den Namen Francesco taufen. Vater und Mutter haben unterschiedliche Vorstellungen, was einmal aus ihrem kleinen Sohn werden soll.
 
B: "Du sollst einmal ein Tuchhändler werden, wie ich es bin."
 
Frau: "Kein Tuchhändler sollst du werden, sondern ein Ritter oder ein Edelmann oder vielleicht ein Dichter."

Wir wollen sehen und hören, wie es mit dem kleinen Franziskus weitergeht.

Francescos Jugend
Am Brunnen der Stadt treffen sich jeden Abend die Mädchen und Jungen. Sie sitzen um den Brunnen, machen Musik und tanzen.

Lied: Um den Brunnen

Francesco ist der Mittelpunkt der Runde. Er hat eine schöne Stimme und kann gut Gitarre spielen. Er trägt die schönsten Kleider, um die ihn alle beneiden. Er genießt es der Bestimmer zu sein. Er ist ziemlich eingebildet. Einmal hat er ein besonderes Lied gedichtet.

Lied: He hallo du

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Abschied in den Krieg
Plötzlich hört man Trommelschläge.
Es ist Krieg, es ist Krieg,

K: "Die Feinde haben alle Wege in die Stadt gesperrt. Wir müssen uns wehren, wir müssen kämpfen."
 
K: "Wir müssen die Stadt schützen, auf zu den Waffen."
 
(Francesco zu seinem Vater)
F: "Vater, auch ich werde in den Krieg ziehen."
 
B: "Mein Sohn, ich werde dir ein kräftiges Pferd und eine schöne Rüstung besorgen."
 
Francesco wird zum Anführer der Soldaten bestimmt. Dann naht die Stunde des Abschiedes.

Lied: Lebt wohl ihr Lieben

Kerker
Der Krieg ist grausam, Menschen werden verwundet, getötet. Francesco wird gefangen und in einen dunklen, kalten Kerker gesperrt. F. leidet großen Hunger und friert. Am schlimmsten aber ist die Dunkelheit. Es gibt kein Fenster, kein Lichtstrahl fällt herein. F. ist verzweifelt, am Ende. Ob er jemals wieder den blauen Himmel, die Wolken, die Blumen, die Bäume, die Gesichter von Mutter und Vater und der Freunde sehen wird. Wir rufen und beten mit F,

Lied: Ich bin im Dunkeln.

Begegnung mit Armen-Kranken
Ein Jahr muss F. im Kerker ausharren bis es seinem Vater gelingt, ihn freizukaufen. So kehrt er nach Assisi heim. Seine Freunde begrüßen ihn freudig.

K.:  "F. du bist wieder da. Lass uns feiern und lustig sein wie früher"

Doch F. ist nicht mehr der Alte. Vieles sieht er mit anderen Augen. Auf einmal nimmt er die vielen Kranken und Armen in Assisi wahr. Er hat die Zeit der eigenen Not und Dunkelheit im Gefängnis nicht vergessen. Wie ist er froh, die Sonne wieder zu sehen, den Himmel, die Bäume, Blumen und Freunde. Aber leben nicht all die Armen, Kranken, Ausgestoßenen in Dunkelheit, wie in einem Gefängnis?
 
(Rasseln ertönen)

Die Aussätzigen-Rasseln, nichts wie weg.
(alle rennen weg)
 
Doch plötzlich schämt sich F. und kehrt um.
(F. geht zu dem Kranken und reichen ihm die Hände und gibt ihm den Friedensgruß)

F: "Friede sei mit dir Bruder."

Lied: Friedensgruß

Immer öfter geht Francesco zu den Ausgestoßenen und Armen und schenkt ihnen Zuneigung und Erbarmen, ein wenig Licht in ihrer Dunkelheit und Einsamkeit.
 
Die Leute in Assisi aber, seine Freunde, sein Vater wundern sich. Sie langen sich an den Kopf und fragen: was ist nur mit F. los. Der ist nicht mehr normal.
(Gespräch in der Gruppe).

Lied: Hinter vorgehaltener Hand

Ich dulde es nicht, dass er verteilt, was ich mit Mühe und Fleiß erarbeitet habe. Ich bringe ihn vor Gericht, vor unseren Bischof. Der soll entscheiden, ob F. noch ganz normal ist und wer recht hat.
 
(Bischof, Vater, Franz, Zuschauer: Franz zieht sich aus bis auf die Kutte)

Lied: Ich brauch deine Kleider nicht

Schwester Sonne
(F. schlafend)
 
Franz ist nun mit sich und der Welt im Reinen. Ruhig und traumlos sind die Nächte. Am Morgen wird er vom ersten Hahnenschrei geweckt. Die Vögel verkünden ihm pfeifend und singend: der Tag bricht an. Franz steht auf und wartet auf die Sonne. Schwester Sonne, wie schön bist du. Du beendest die Nacht. Du bringst den neuen Tag. Du schenkst uns dein Licht und deine Wärme. Schwester Sonne, du bist wunderschön.
 
(Sonne geht auf und Franz streckt ihr die Hände entgegen)

Lied: Ein Lied für die Sonne

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Abschied:
Ein Leben in Armut ist auch sehr anstrengend. Schon mit 44 Jahren sind F. Kräfte erschöpft. Er ist sehr krank geworden. Franz spürt, dass er bald sterben wird. Seine Brüder wollen ihm Mut zusprechen, jedoch Franz hat keine Angst. Er weiß, der Tod ist die Tür in ein Licht, das heller ist als die Sonne, der Mond, die Sterne. Gott wohnt in diesem hellen Licht. Er darf bei ihm wohnen, Gott umfängt ihn mit seinem Licht und seiner Liebe.
 
F: Brüder, singt mir noch einmal das Lied von der Sonne, den Sonnengesang.
(Franz geht durch das Sonnentor)

Lied: Ein Lied für die Sonne

Gebet:
Gott Vater im Himmel!
Es ist schwer zu verstehen, was Franz getan hat, alles den Eltern zurückgeben, was er von ihnen bekommen hat, das Elternhaus verlassen, ein Bruder werden allen Armen und Kranken. Mit dem Bruder Franz aber wollen wir rufen:
Du bist unser Vater im Himmel!
Du weißt um uns!
Du liebst uns!
Du sorgst für uns!
Du gibst, was wir zum Leben brauchen. Amen.

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ENDE

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Fürbitten
Es ist unser Wunsch, Gott zu suchen und zu finden. Das können wir aber nur, wenn wir mit dem Herzen sehen können, wie der hl. Franz von Assisi.
Wir sehen oft viel zu viel.
Jeden Tag ziehen tausende von Bildern aus Fernsehen, Video und von Reklametafeln an uns vorbei.
Lieber Gott hilf uns, dass unsere Augen beim Sehen nicht abstumpfen, damit wir die kleinen Wunder, wie eine Blume am Wegesrand oder ein Falter im Sonnenlicht, noch sehen können.
Wir hören oft viel zu viel.
Aus Radios Recordern und Walkmans werden wir beschallt.
Lieber Gott hilf uns, dass unsere Ohren nicht taub werden, und
wir auch noch das Leise, wie das Zirpen einer Grille oder das Säuseln des Windes hören.
Wir besitzen oft viel zu viel.
Nahrung, Kleidung und Spielsachen gibt es im Überfluss. Wir werden oft phantasielos und können uns nicht mehr freuen Lieber Gott hilf und, dass wir wieder Staunen können und darauf achten, was klein und unscheinbar ist.
Wir haben oft Angst, die richtigen Entscheidungen zu treffen.
Lieber Gott hilf uns, den richtigen Weg zu finden.

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