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Aus der Ideenstube Gottes

 
Inhaltsangabe: Auftaktgottesdienst eines Kindergottesdiensttages zum Thema Schöpfung:
Und siehe es war sehr gut
Eingereicht von: © Jürgen Grote


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Zwei (in weißen Gewändern?) gekleidete Personen betreten vom Kanzelaufgang her den Chorraum.

1

Meine Güte, da hat uns Gott ja eine ganz schön schwierige Aufgabe gegeben.

2

Das finde ich aber auch. Und dann sollen wir auch noch so schnell machen.

1

Ja leider. Aber nun gut. Wenn Gott etwas möchte, dann wollen wir ihm den Gefallen tun. Aber zuerst lass uns noch einmal genau feststellen, was Gott eigentlich von uns möchte.

2

Ja, das ist gut. Also: er möchte gerne etwas schaffen, was großartig ist.

1

Ja, es soll etwas nie da gewesenes sein. Und es soll dementsprechend auch mit nichts zu vergleichen sein hier im Himmel.

2

Das wäre ja auch noch schöner, wenn wir etwas besseres als den Himmel schaffen würden.

1

Na ja von besser hat Gott auch nicht geredet. Es soll einfach unvergleichlich sein.

2

Vielleicht könnten wir einen hüpfenden Springbrunnen schaffen.

1

Was bitte? einen hüpfenden Springbrunnen? Was sollen wir denn damit?

2

Weiß ich auch nicht. War ja nur so eine Idee.

1

Nein, es muss etwas unvergleichliches sein. Ich würde sagen, wir schaffen erst einmal einen Raum. In diesem Raum kann ja dann etwas passieren.

2

Ja, das ist gut. Vielleicht so etwas:  eine Würfel zeichnen

1

Zeig mal. Ach, die Kinder können das nicht sehen, wir machen das mal anders. (Overheadfolie auf den Projektor legen oder Flipchart nutzen)

Ja, ... meinst du, das ist gut.

2

Wir könnten doch dann unsere Himmelswolken da hineintun, wie wäre das denn?

1

Ich liebe unsere Himmelswolken. Sie sind so schön weich und man kann herrlich damit schweben. Aber nein. Das haben wir doch schon. Wir sollen doch etwas Außergewöhnliches herstellen.

2

Also doch der hüpfende Springbrunnen!

1

Du immer mit deinem hüpfenden Springbrunnen. Nein anders. Überwältigend groß.

2

Dann machen wir den Springbrunnen eben riesig groß. Das dürfte doch kein Problem sein oder?

1

Nun lass mich in Ruhe mit deinem Springbrunnen, die Idee ist einfach nicht gut.

2

Dann hab doch eine bessere, wenn du auch meinen schönen Raum nicht willst.

1

Ich hab aber keine besser Idee. Oder warte mal. Was hat Gott gesagt oder besser gesagt wie hat er es gesagt:

(mit den Händen einen Kreis beschreiben) Etwas großes, etwas großartiges soll geschaffen werden.

Ein Kreis ist gut.

2

Wie ein Kreis ist gut? (Malt einen Kreis – Legt die Folie auf den OHP).

Was ist denn daran großartig?

1

Nun einen phänomenal riesigen Kreis gibt es noch nicht. Oder kennst du einen?

2

Nein ich kenne keinen. Aber was soll der? Sollen wir Engel damit Frisbee spielen oder Diskuswerfen machen?

1

Natürlich nicht, weil er so groß ist, dass auch Engel ihn nicht werfen können. Nein, einen riesigen Kreis und darauf lässt Gott Leben entstehen. Verstehst du?

2

Leben entstehen? Kannst du mir bitte erklären, was du damit meinst?

1

Na klar, das ist es! Leben. Pass auf. Gott schafft eine Scheibe, auf der es Dinge gibt, die erst klein sind und dann groß werden und irgendwann auch nicht mehr da sind. Also Dinge die wachsen und wieder vergehen

2

Ach das ist Leben: klein sein, wachsen, groß werden und irgendwann mal vergehen. Das ist gut. Das ist sogar sehr gut. Das gibt es hier nicht in der Ewigkeit. Da ist alles gleich. Hey, das ist eine super Idee. Ich denke, wir sollten Sie Gott vorschlagen. Komm lass uns gehen.

 

Lied

2

Sag mal, das hat ja eingeschlagen wie eine Bombe. Genau das ist es, hat er gesagt. Leben. Ja, ich will Leben schaffen, hat Gott gesagt. Also lieber Freund, alle Achtung.

1

Na ja. Ist ja schon gut. Komm lass uns nachdenken, wie wir das machen können.

2

Ja. Also der Kreis. Sag mal. Heißt Leben auch sich bewegen?

1

Natürlich: so ist das im Leben, man muss sich bewegen!

2

Gut. Wenn die Dinge sich bewegen, dann ist der Kreis gut. Dann stoßen die nicht an eine Ecke. Sie können immer im Kreis laufen und haben keine Probleme.

1

Genau. So ist es, deshalb ist der Kreis ja gut.

2

Nee, ist er nicht!

1

Warum nicht?

2

Weil du runter fallen kannst!

1

Wie runter fallen?

2

Wenn du am Rand weiter gehst, fällst du runter.

1

Du sollst ja auch nicht am Rand weitergehen und runterfallen, dann musst du eben eine Kurve machen.

2

Will aber nicht jeder. Also ich hab eine bessere Idee.

1

Jetzt kommt mir nicht wieder mit dem Springbrunnen!

2

Ich habe den schon längst vergessen. Nein. Was hältst du davon, wenn wir eine Kugel machen.

1

Eine was bitte.

2

Eine Kugel eben. Schau so sieht das aus.

1

Na klar eine Kugel. Wenn dann Bewegung da ist, dann kann man nicht runter fallen, das geht immer weiter.

2

Genau und es kann sich keiner irgendwo stoßen.

1

Super, hey wir sind richtig gut. Wenn ich mir das so vorstelle, das ist wirklich ...  Nee, das geht nicht. Es funktioniert nicht.

2

Warum nicht?

1

Weil man runter fallen kann! Schau mal. Wenn du bis hierher gekommen ist, dann fällst du hier runter. Ist doch klar oder?

2

Na klar ist das klar, aber nicht wenn Gott etwas einbaut.

1

Wie jetzt, was soll Gott einbauen?

2

Einen unsichtbarer Festhalter.

1

Einen unsichtbaren Festhalter? Kannst du mir das bitte erklären!

2

Aber gerne doch! Schau. Wenn wir hier in der Mitte einen unsichtbaren Festhalter einbauen, dann bewirkt der, dass immer alles am Boden bleibt. Alles wird magisch von diesem Punkt angezogen, nur dass es eben nicht bis in die Mitte kommt, weil da der Boden ist. Ist doch klar oder?

1

Das ist nicht nur klar, sondern einfach genial. Super, ich denke, das wird Gott schaffen. Das nächste was wir machen müssen, ist etwas zu schaffen, was sich bewegt und was so zum Leben führt.

2

Wie wäre es mit Wasser? Wasser ist doch so ein Urelement.

1

Wir schon. Aber du hast recht. Wir sollen ja etwas ganz anderes schaffen. Also gut. Die Kugel wird mit Wasser bedeckt. Dann haben wir Bewegung und es lebt. Super. Das zeigen wir jetzt Gott. Er wird begeistert sein.

 

Lied

1

„Das ist sehr gut!“ Hat er gesagt. Die Idee mit der Kugel war sehr gut und das mit dem Wasser auch. Aber so richtig zufrieden ist er noch nicht. Es soll noch mehr entstehen.

2

Irgendwann möchte ich aber auch mal wieder Ruhe haben. Immer dieses viele Nachdenken. Da wird einem ja ganz schwindelig und heiß bei.

1

Warte mal: Nachdenken und Ruhe haben, das ist ja so was wie arbeiten und nicht arbeiten, oder wie anschauen und nicht anschauen oder?

2

Äh, ja, irgendwie schon, aber ich verstehe nicht ganz.

1

Pass auf! Ich hab da eine Idee. Wenn die Kugel nicht nur still steht, sondern sich dreht, dann hätten wir wieder Bewegung. Und weißt du wie wir Ruhe und Arbeiten hinbekommen? Na ganz einfach: fürs Arbeiten schaffen wir etwas, wo es hell ist, und fürs Ausruhen etwas, wo es dunkel ist.

2

Wie wäre es mit einem Licht, das der Kugel gegenüber ist? Schau mal so:

1

Genau das ist es. Sehr gut. So machen wir es.

2

Aber wo bringen wir das Licht an?

1

Wir machen einfach eine Kuppel über der Kugel. Dann ist sie auch ein wenig geschützt.

2

Das ist gut. Aber sagt mal, das mit dem Wasser ist ja wirklich ein bisschen wenig. Könnte man nicht auch anderes darauf machen? Ich denke da so an etwas festes. Wenn da etwas wachsen soll, dann muss das ja irgendwie fest gemacht werden. Oder?

1

Da hast du recht in dem Wasser würde das schlecht halten. Ich denke, es wäre gut, wenn Gott dann dieses Wasser beiseite schieben würde und dann etwas Festes dazwischen machen würde.

2

Ja, das könnte gehen. Also ich meine, Gott könnte das schaffen.

1

Ich denke auch, aber vielleicht sollten wir mal ein Modell bauen. Ich habe da noch was liegen, das könnten wir dafür vielleicht nehmen.

2

Gut, lass uns gehen.

 

Lied

 

Engel kommen mit großer Erdkugel zurück

1

Hast du gehört: Sehr gut hat Gott gemurmelt, als wir an ihm vorüber gezogen sind. Ich glaube, der ist richtig stolz auf unsere Ideen.

2

Aber es geht ja leider weiter. Also was soll denn nun klein sein und groß werden und dann wieder vergehen. Ach so da fällt mir ein: wie soll das eigentlich gehen? Wenn das weg ist, kommt dann einfach ein neues nach, oder muss Gott dann wieder ran, was ganz neues machen oder müssen wir uns dann jedes Mal was neues ausdenken?

1

Da habe ich ja noch gar nicht dran gedacht. Also weißt du, es ist ja wirklich ganz schön schwierig. Aber ich glaube, ich habe schon wieder eine gute Idee.

2

Und, die wäre. Sag schon.

1

Wie wäre es, wenn wir diesen wachsenden Dingern einfach etwas mitgeben, woraus dann wieder neues wächst?

2

Das ist ein super Idee. Die brauchen einfach Samen, die sie abwerfen und dann wird daraus wieder etwas kleines und großes.

1

Genau so machen wir das. Aber jetzt lass uns überlegen, wie das am besten geht. Pass auf wir probieren mal was aus.

(Geht zu einer Person und stellt die hin.)

Sieht das gut aus?

2

Nee, nicht so richtig. Also ich denke, wenn es fertig ist, muss es groß und mächtig aussehen. (Arme ausbreiten)

1

Nein, noch mächtiger. (Arme hoch)

2

Ja, aber es ist noch zu wenig.

(Holt ein grünes Tuch und legt es über die Arme) So vielleicht?

1

Ja, bestens. So ist es gut. Aber das wäre noch zu wenig. Wir brauchen noch mehr.

2

Ja, wir brauchen nicht nur so große, wir brauchen auch kleine. (Holt noch ein paar Kinder, legt bunte Tücher auf den Kopf)

1

Sehr gut, das ist sehr gut. Hier Bäume und da Blumen. Prima. Und die halten auf dem Festen. Klasse. Die lassen sich nicht wegziehen. Sie leben und können sich auch bewegen. So wollten wir das doch, oder?

2

Eigentlich ja. Aber mein Lieber, wenn wir das so lassen, dann könnten wir auch beim Kreis bleiben. Die kommen ja gar nicht von der Stelle. Dann würden die ja auch nicht am Rand runterfallen.

1

Recht hast du. Wir müssen uns also noch etwas ausdenken, was herumlaufen kann. Also ich denke, es sollte vier Beine haben, dann fällt es nicht um.

2

Vier Beine ist sehr gut. Damit kann man auch gut laufen. Vielleicht kann das ja so aussehen: (Die beiden erfinden jetzt Tiere, die es nicht gibt: -gemalt auf den OHP oder dargestellt mit Personen) Krokodilelefant, auf Giraffenbeinen gehende Schlange, o.ä. – Gott wird das korrigieren, damit die Tiere dann auch wirklich leben können.)

1

Ich denke, damit können wir vor Gott erscheinen. Das ist das großartigste, was ich mir jemals ausdenken könnte. Und so etwas hat es noch nie gegeben und wird es auch nie wieder geben.

2

Du hast recht. Dieses Projekt ist einmalig. Gott wird begeistert sein.

 

Lied

G

(im Hintergrund bleibend, nur die Stimme ist zu hören; die Engel stehen vor dem Aufgang zur Kanzel)

Nun ich sehe, ihr seid zum Ende gekommen

1

Ja, wir haben uns noch viele Gedanken gemacht. Und das Ergebnis sind die Bäume und Pflanzen und die Tiere.

G

Sehr, gut, wirklich sehr gut. Ich denke, wir können an die Arbeit gehen.

 

 

Spr.

Und so schuf Gott die Welt.

Zuerst den Kugel mit dem Wasser und dem unsichtbaren Festhalter und er ließ seinen Geist über diesem Wasser schweben. Alles sollte seinen Anfang bei ihm nehmen.

Und dann sprach Gott: es werde Licht – und es entstand ein Licht. Und das Licht nannte er Tag und die Finsternis nannte er Nacht.

Und darüber verging ein Tag. Gott schaute sich sein Werk an und sagte: ja es ist gut.

Am nächsten Tag schuf er den Himmel. Es war ein großer Himmel, so dass auch dies einen ganzen Tag dauerte. Und auch dieses Werk schaute sich Gott an und sagte: es ist gut.

Am dritten Tag da schuf er das Land indem er das Wasser beiseite schob. es entstanden wundervolle Flächen. Auf den einen sollten die Bäume wachsen, auf den anderen die Blumen. Auf einigen Flächen wuchs das Getreide, auf anderen die Rüben und auf vielen Flächen wuchs Gras. Aber es gab auch einige Stellen, die blieben ganz trocken, das nannte Gott: Wüste.

Und er schaute wieder auf seine Schöpfung und sagte: es ist gut.

Für den nächsten Tag konnte er nicht auf Ideen seiner Berater zurückgreifen, denn das ist ihm erst beim Erschaffen aufgefallen.

G

Ich glaube, so geht das nicht. Das eine Licht das reicht nicht. Wir brauchen nicht nur Licht am Tag, wir brauchen auch Licht in der Nacht. Nicht so viel, aber doch ein bisschen. Ich werde noch ein mittelgroßes Licht an den Himmel setzen und viele kleine. Das ist gewiss gut.

Spr

Und so schuf Gott den Mond und die Sterne und setzte sie an den Himmel. Die Sonne bringt Licht und Wärme am Tag und der Mond und die Sterne spenden Licht in der Nacht. Und vielleicht kann man später noch mehr aus dem Mond und den Sternen ablesen. Wer weiß, wer weiß.

Und Gott sah sein Werk und sprach: Es ist gut.

Am nächsten Tag machte er sich ans Werk und machte die Tiere. Vierbeinige fürs Land, ohne Beine fürs Wasser und welche mit Flügeln für die Luft. Wasser, Erde und Luft sollten da sein für die Tiere. Nirgendwo sonst gibt es so etwas. Ach übrigens, die Schlange hat keine Beine mehr, für vier Beine war sie einfach zu lang. Und das Krokodil hat auch keinen Rüssel mehr, der ist doch nur hinderlich.

Und am Ende des Tages wimmelte die Schöpfung mit vielen Millionen von Tieren. Es war ein herrlicher Anblick, den Gott sehr genossen hat. Es ist gut, sagte er leise vor sich hin, bis er sich zur Ruhe begab.+

Aufstellen des Erdballes

Am nächsten Tag aber war Gott sehr unruhig. Irgendetwas trieb ihn um

G

Berater, kommt bitte

1

Ja, Gott, hier sind wir.

2

Was können wir tun.

G

Ich bin noch nicht ganz zufrieden mit dem, was wir gemacht haben. Es ist gewiss gut, und ich bin euch auch sehr dankbar für eure Ideen, selbst wenn ich das ein oder andere noch verbessern musste. Aber es fehlt einfach noch etwas.

1

Ja aber was denn. Wir haben doch eigentlich alles geschaffen, was nötig ist für dein großartiges Projekt.

2

Und ehrlich gesagt, ich sehe nicht, was noch fehlen könnte.

G

Ich möchte, dass etwas in meiner Schöpfung ist, was auch mich erkennt. Ich möchte etwas haben, was ich ansprechen kann, was mich ansprechen kann.

1

Wir tun unser bestes, Gott.

2

Ja, wir werden noch einmal überlegen.

1

Also ich weiß wirklich nicht, was das sein könnte.

2

Ich auch nicht, aber vielleicht könnten wir ja mal jemanden fragen.

Kinder, könntet ihr uns helfen, was da noch fehlt.

 

Die Kinder natürlich schnell antworten, dass die Menschen fehlen.

 

(Kurzes Gespräch mit den Kinder)

Menschen, was sind Menschen?

und wie können die Gott ansprechen?

Was machen die denn?

2

Gott, wir haben es. Wir haben eine Idee!

G

Na dann mal los. Erzählt mal.

1

Wir könnten doch Menschen machen. Das sind Wesen, die dir antworten können: also beten, singen, loben.

2

Ja und diese Menschen könnten sich doch dann auch um die Schöpfung ein wenig kümmern – oder wolltest du das ganz alleine tun?

G

Schon, aber die Idee ist wirklich gut. Ja, ich glaube, das ist genau das, was ich wollte. Menschen, die meine gute Schöpfung erhalten und bewahren, mit meiner Hilfe natürlich, sonst klappt es wahrscheinlich doch nicht.

Also wohlauf: lasst uns Menschen machen. Sie sollen mir schon ähnlich sein, ich möchte mit ihnen reden können. Und es sollte nicht nur einer sein, sondern ganz verschiedene. Männer und Frauen, das auf jeden Fall. Und dann dürfen es helle, dunkle, braune und weiße sein. Und die verteilen wir über die ganze Schöpfung. Ja, das ist gut.

Spre

Und so schuf Gott den Menschen. Und weil er mit ihnen reden konnte, gab er ihnen auch einen Auftrag mit:

G

Ihr Menschen, ihr sollt in dieser Schöpfung vieles tun. Ihr sollt darin leben und arbeiten. Helft, dass die Schöpfung so bleibt, wie sie ist. Sorgt für die Pflanzen und Tiere. Ihr dürft davon leben, dürft davon essen, aber vernichtet sie nicht einfach nur so. Und bringt Kinder zur Welt. Das ist wunderbar. Die Kinder sollen es gut haben, überall auf der Welt. Sorgt auch für sie, so gut ihr nur könnt. Ich schenke euch die Kinder, darum achtet sie als mein Geschenk an euch.

Spr

Und Gott war glücklich, als er am Abend dieses Tages seine Schöpfung betrachtete. Noch nie hatte man Gott so strahlend gesehen.

G

Heute will ich ruhen. Sechs Tage habe ich für das Werk der Schöpfung gebraucht. Jetzt soll ein Tag der Ruhe sein. Das sollten übrigens alle so machen. Einen Tag der Ruhe sollte sich jeder gönnen.

Aber bevor ich mich jetzt ausruhe, schaue ich noch mal mein Werk an. Ich kann es nicht anders sagen: Diese Welt ist einfach spitze. Sie ist sehr, sehr gut. Da ist mir wirklich etwas sehr gutes gelungen.

Ich hoffe, das bleibt so für alle Zeiten.

 

 

 

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