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Ablauf
- Vorbereitung - Rückblick
Komm, wir pflanzen den Hoffnungsbaum |
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Vorbemerkungen:
Im Folgenden findet Ihr den Text des 7. Südharzer
Kinderkirchentages.
Wichtig: Während der Schlußaktion pflanzt jedes Kind einen Baum in einen
Blumentopf, in Gärtnereien bekommt man gut gebrauchte Töpfe, die Bäume haben
wir aus Kastanien, Eicheln und Eschensamen selbst gezogen, in Baumschulen kann
man aber auch Setzlinge Stück 1.50 bis 2.- DM kaufen.
Info-Adressen: Jens Paret Panoramaweg 11 37447 Wieda Tel: 05586-425 Ablauf
Ankommen (Tunnel aus 200 Kirchentagshockern mit Kreppapier zum Maulwurfsgang
gestaltet )
Texte für den Kinderkirchentag 2000 Mod.: (Sitzt in einem Liegestuhl, neben sich ein Maulwurfshügel)
Liegt ihr auch so gerne im Garten in der Sonne? Maulwurf taucht auf M: Was erzählst du denn da! Das ist ja total gemein. Mod: Na da ist ja mal einer! Und die können ja doch sprechen! Komm mal her. M: Aber nur, wenn du mir nichts tust. Ihr Menschen seid ja nicht besonders freundlich zu uns. Mod: Ich tu dir schon nichts, kannst ruhig näherkommen. M: Und du willst mich auch bestimmt nicht jagen Mod: Nein, ehrlich nicht. M: Und du hast auch keinen Spaten? Mod: schüttelt mit dem Kopf M: Wir Maulwürfe haben gelernt, daß wir euch Menschen nicht vertrauen können. Mod: Naja, du mußt aber auch mal sehen, was ihr anrichtet. Guck dir doch mal diesen Hügel hier an. Du machst mir meinen ganzen schönen Garten mit diesen Hügeln kaputt. M: Laß uns später noch mal drüber reden ... Wie heißt du eigentlich? Mod: Ich bin der Jens. Und wie heißt du? M: Mein Name ist THEODOR. Ein ganz schöner Name, den mir meine Eltern da gegeben haben. Das heißt übrigens "Geschenk Gottes". (baut sich vor Mod auf) Ich bin ein Geschenk Gottes!!! Mod: Hast du eigentlich gemerkt, daß wir nicht alleine sind? (zeigt auf die Kinder im Saal) (Maulwurf erschrickt, will sofort fliehen, Mod hält ihn auf) Mod: Bleib hier, die tun dir nix. M: Das sind aber so viele, bist du dir da sicher? Mod: Na klar, Die Kinder wollen deine Freunde sein. Kinder mögen Tiere sehr gerne und kümmern sich um sie. Oder? ( kurzer Dialog mit den Kindern) Siehst du, die Kinder mögen dich. M: Mögen, das klingt schön. Das tut bestimmt gut. Mod: Genau. Und das gibt auch Mut. Wir kennen da auch ein schönes Lied. Hör mal zu! LIED: Kindermutmachlied M: Das war toll! Aber, sag mal, wie heißen die da unten denn alle? Mod: (eröffnet die Aktion) Also, das muß ich ehrlich zugeben. Ich kenne nicht alle Kinder mit Namen. Die Kinder kennen sich auch nicht alle, aber eins kann ich dir sagen, die kommen aus ganz verschiedenen Orten hierher zu unserem Kinderkirchentag. Wir können den Kindern doch jetzt mal winken, dann siehst du, wer aus welchem Ort hierher gekommen ist. ( Braunlage, Bad Sachsa, Tettenborn, Walkenried, Wieda, Neuhof, ......) AKTION: Namen werden auf die Liederbücher geschrieben. Kinder stellen sich in den Gruppen vor. Maulwurf geht durch die Gruppen und guckt sich die Namensaktion an. M: Ihr seid ja ganz nette Leute hier. Aber ich muß jetzt weiter. Ich bin nämlich auf dem Weg in den Wald. Da war ich noch nie. Aber dort muß es total schön sein. Meine Eltern haben mir viele schöne Geschichten vom Wald erzählt, als ich ein kleiner Maulwurf war. Der Wald und die Natur sind auch ein Geschenk Gottes und das ist für mich, den Theodor, bestimmt der richtige Ort. Mod: Du Theodor, ich denke, daß die Kinder gern mit in den Wald gehen würden. Nimmst du sie mit? Ich räum ´jetzt erst mal meinen Garten auf. M: Ja, gerne. Aber ihr müßt mir versprechen schön vorsichtig mit allem umzugehen. Ihr dürft keine Tiere jagen oder so. Kinder setzen sich in Bewegung, Polonäse mit Maulwurf Dazu LIED: Du hast uns deine Welt geschenkt
M: Das war aber ein langer Weg bis in den Wald. Ich bin noch ein bißchen außer
Atem ...ich mach´ja nicht so große Schritte wie ihr. Du, Baum, sag mal: ist es nicht wunderschön ein Baum im Wald zu sein? B: Wer spricht denn da? M: Na ich, Theodor, der Maulwurf. B: Wo bist du denn? Ich seh‘ dich gar nicht. M: na hier unten. Ich kratz mal an deinem Fuß. Spürst du das? B: Ja, es kitzelt ein bißchen. Ach da bist du. M: Also, jetzt sag‘ doch mal: Ist es schön, ein Baum zu sein? B: Baum sein ist klasse! Ich bin hier aber auch an einer besonders schönen Stelle gewachsen. Hier sind viele andere nette Bäume um mich herum und ich bin gern mit anderen zusammen. Als ich noch klein war, da haben mich die großen Bäume geschützt und ich konnte in Ruhe wachsen. Jetzt bin ich auch schon groß und ich habe große Wurzeln, einen dicken Stamm und viele Äste. Die Äste finde ich besonders schön, denn da kriege ich öfter Besuch von den Vögeln. Die kommen dann her geflogen setzen sich auf meine Äste und erzählen mir die neuesten Nachrichten. Und die haben manchmal spannende Geschichten zu erzählen. Aber es gibt auch noch viele andere Tiere im Wald: Rehe, Wildschweine, Hasen, Füchse, Mäuse. Und die treffen sich im Sommer in meinem Schatten und ruhen sich aus. Aber dich habe ich hier noch nie gesehen. M: Ich bin auch heute zum ersten Mal im Wald und finde das alles ganz aufregend. Ich würde auch gerne so groß und stark sein wie du. Und außerdem hast du es so gut, weil du so viele Freunde hast. Wenn ich mich durch meine Gänge grabe, bin ich immer so allein. Aber hier bei dir im Wald kann ich richtig spüren, daß ich in Gottes buntem Garten bin. LIED: Gottes bunter Garten (Lied wurde leicht verändert, statt Vater und Mutter wurden Kindernamen eingesetzt) B. Ich habe dir ja schon gesagt, daß ich gerne ein Baum bin und hier lebe. Aber gerade jetzt wäre ich gern jemand anders. Ich kann mich nämlich nicht von der Stelle bewegen. Und gerade gestern waren Menschen hier, genau da wo du jetzt stehst haben die auch gestanden und die haben davon gesprochen, daß sie hier eine Straße bauen wollen. Die haben hier alles vermessen und uns Bäumen so komische rot weiße Bänder um die Stämme gebunden. Siehst du das Band hier bei mir. Und weißt du was es bedeutet? Nächste Woche kommen sie mit so riesigen stinkenden lauten Maschinen und fällen mich und meine Freunde, weil wir der Straße im Weg sind. Ich wäre jetzt so gerne ein Vogel und würde wegfliegen. Sei froh, daß du laufen und graben kannst. Sieh zu, daß du wo anders hingehst. Hier ist bald alles weg, hier gibt’s bald keine Natur mehr. Die Menschen nehmen auf uns keine Rücksicht. Mach‘s gut, kleiner Theodor. M: Das ist aber traurig. Jetzt ist es hier mit dem schönen Leben bald vorbei. Ich kann dir leider nicht helfen. (geht traurig weg)
Das ist doch gemein. Da sieht man’s mal wieder. Die Menschen denken immer nur
an sich und auf uns Pflanzen und Tiere nehmen die keine Rücksicht. ANSPIEL: Picknick (Maulwurf geht kopfschüttelnd und wütend weg) (trifft Mod) M: Du glaubst ja nicht, was ich erlebt habe! Also die Menschen benehmen sich unmöglich. Das hättest du mal sehen müssen. Da essen und trinken die im Wald, erzählen davon , wie schön die Natur ist und wie gut es im Wald schmeckt – und dann lassen sie ihren ganzen Müll einfach liegen. Das ist doch wirklich das letzte! Mod: Du hast recht. Wir Menschen sind oft ziemlich rücksichtslos. Viele von uns machen sich einfach keine Gedanken, wie es euch Tieren und den Pflanzen ergeht. Aber es gibt auch Menschen, die die Schöpfung achten. Wir hier im Saal machen jetzt auch ein Picknick und wir zeigen dir mal, wie liebevoll und gut wir das hinkriegen. Tisch – Lied: Wir wollen danken, daß wir zu essen haben PICKNICK Maulwurf verteilt Engerlinge (Erdnußflips) Lied: Ach, wie bin ich müde Mod: Na, da bist du ja wieder. Ich habe schon nach dir Ausschau gehalten. M: sagt was zum Picknick der Kinder Mod: Laß uns doch mal gemeinsam bei deinem Baumfreund schauen, wie es ihm jetzt geht. M: Das ist eine gute Idee, er möchte ja am liebsten wegfliegen, wie ein Vogel. Du, die Vögel, die haben es wirklich gut, die sind frei und können abhauen, die werden nicht von den Menschen eingeschränkt. M: Meinst du wirklich? Sieh mal, da kommen ein paar Piepmätze, die wollen wir jetzt mal belauschen!
Spielszene (entnommen aus dem Buch "Wieviel Farben hat das Jahr?);
Verlag Junge Gemeinde (aus urheberrechtlichen Gründen verzichten wir an dieser
Stelle auf eine Widergabe. Wer's brauch, wende sich an juergen.grote@kinderkirche.de
oder Pfarramt Wieda) Mod: Da hast du nicht ganz unrecht.
M: Paß mal auf, ich will Dir und den Kindern und den Vögeln und allen, die
nicht mehr genau wissen, wie Gott die Welt geschaffen hat mal erzählen, wie es
war. Mod: Jetzt versteh ich. Und die Kinder haben´s glaub ich auch kapiert. Die Schöpfung ist für alle Lebewesen gemacht. Gott hat sie wirklich gut gemacht und wir sollen seine Schöpfung bewahren und erhalten. Maulwurf Theodor, es tut mir wirklich leid, das ich so gegen Maulwürfe war. Ich habe nichts mehr gegen deine Hügel in meinem Garten. M: Du meinst, wir könnten Freundschaft schließen? Mod: Ja. Und wir könnten noch einen Schritt weiter gehen. Wir könnten zusammen mit den Kindern ein Zeichen setzen. M: Ja, wir stellen Schilder auf und verbieten den Menschen das Rasen und das Tiere tot fahren und das Bäume fällen.......STOP Schild, Wildwechsel, Tempo10, Einbahnstraße werden über die Bühne getragen. (Kann man bei der Straßenmeisterei ausleihen) Mod: Du hast mich falsch verstanden, ich dachte nicht an Straßenzeichen sondern an ein Hoffnungszeichen, daß wir mit den Kindern setzen sollten. M: Ich hab da eine Idee. Die Eule, die uns vorhin mit den anderen Vögeln erzählt hat, was sie von den Menschen hält, die mag doch den Wald so gern. Laß uns doch für alle Eulen und Menschen und Maulwürfe einen Baum pflanzen. Mod.: Ein Baum ist doch viel zu wenig. Sieh mal, die Kinder kommen aus vielen Orten und es wäre doch schön, wenn viele Bäume wachsen könnten. Sozusagen ein Kinderkirchentagswald. Dann könnten die Vögel darin nisten, die Maulwürfe darunter leben und die Kinder unter den Bäumen spielen. M : Superidee!! Dazu kenn ich ein Lied, das singen wir, bevor es weitergeht. Lied : Komm wir pflanzen den Hoffnungsbaum (Text wurde geändert, kindgemäße Fassung) Währenddessen wird auf der Bühne der erste Baum gepflanzt. Pflanzaktion für alle Lied: Viele kleine Leute Segenskreis (ein Vorbeter, Kinder sprechen die Segenssprüche nach (Irischer Segen)) Vater Unser Zum Auszug noch einmal: Viele kleine Leute |
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