![]() |
[Home] [Suchen] [Kontakt] [Arbeitshilfen] [Kigo-Plan EKD] [EKD-Adressen] [Kigo-Konzepte] [Forum] [Links] [Gästebuch]
Der vierte König
| |
|
Ablauf
- Vorbereitung
|
|
Einladungsbrief an
Schulen und Kindergärten Die Kinder kommen an, die mitgebrachten Schatzkisten werden mit Holzwürfeln und Bändern gepackt. Und in größere Kisten verpackt (je 15) Die Kinder beschriften und falten ihre Sternenzacke und suchen sich einen Platz. Der Moderator begrüßt die Kinder - Gong/ Aufrufen der Ortschaften: " Ich will Euch ein Geheimnis verraten. Unser Kinderkirchentag soll gleich beginnen. Dann, wenn der Gong zum dritten Mal geschlagen hat. Aber: Ich trau mich nicht.Der ist bestimmt ganz laut. Oder soll ich mal ganz vorsichtig: dann seid doch alle mal ganz ganz leise. Mal sehn, was passiert.. Gong drei mal immer lauter werden. So, herzlich willkommen. Ihr habt Euch alle auf den Weg gemacht. Ihr seid vielleicht ganz gespannt, was Euch hier erwartet. Jetzt geht es los. Denn heut ist Kinderkirchentag. Lied: Denn heut ist Kinderkirchentag (mit Bewegungen) Str. 1 +2 Dann einzelne Ortschaften aufrufen: Braunlage, Hohegeiß, Zorge , Walkenried, Neuhof, Tettenborn, Steina, Bad Sachsa, Wieda und alle anderen Str. 3 + 4 Moderator fordert die Kinder auf, die Sterne zu "Tischen" legen. Der Stern ist ein wichtiger Anhaltspunkt für unseren Gast. Der Stern weist ihm den Weg. Denn heut ist Kinderkirchentag Str. 1
Moderator: Wir haben ja nun schon richtig losgelegt mit unserem Lied vom
Kinderkirchentag, aber unser wichtigster Gast fehlt noch. Ich denke, er hat sich
verspätet. Vielleicht hat er Probleme, das Kurhaus zu finden. Lied: Ein Licht geht uns auf (Herrenhuter Stern wird hochgezogen) Moderator: Nun ist der Stern, nach dessen Lauf sich unser Gast richtet ist hier im Kurhaus aufgegangen und ich denke, daß er auch gleich hier eintrifft. Lied: Ein König macht sich auf den Weg (Der König kommt während des Liedes in den Kursaal.) Moderator: Herzlich willkommen hier in Wieda, wir alle freuen uns, daß du endlich da bist. Wo kommst du her? Kl. König: Ich komme von weit her und habe mich vor einiger Zeit auf den Weg gemacht, um zu dem neugeborenen König zu gelangen. Der Stern weist mir den Weg. Als ich in meinem Land aufbrach, da nahm ich schöne Geschenke mit für den neugeborenen König. Die schönsten zartgewebten Leinenstoffe, kostbare Edelsteine, Säckchen voll von Goldkörnern und einen Krug Honig, all dies hab ich mitgenommen für den neugeborenen König. Dann habe ich mein treues zottiges Pferd gesattelt und habe ich mich eines Nachts auf den Weg gemacht, denn da leuchtete der Stern ja am hellsten. Moderator: Bist du denn ganz allein unterwegs? kl. König: Ja, ich habe zu Hause alles meinen Getreuen überlassen, sie kümmern sich um mein Land und ich will den neugeborenen König finden und mich vor ihm verbeugen (verbeugt sich) und ihm diese Geschenke bringen. Moderator: Nun hast du ja sicher schon einiges erlebt bis hierher, erzähl uns doch. kl. König: Ja, am Anfang ritt ich ja durch die Gegenden meines Landes, die ich kannte, doch als ich an die Grenze kam, bewegte ich mich auf unbekanntem Land, da war es mir schon manchmal etwas unheimlich zumute, aber ich habe ja ein Ziel vor Augen, du weißt schon..! Moderator: Hast du am Tag geschlafen und bist in der Nacht dem Stern gefolgt? kl. König: Ja, so habe ich´s gemacht und dann habe ich von zu Hause geträumt, von Gurken und Kwaß. Moderator: Ich glaube, du mußt uns erklären, was Kwaß ist. kl. König: Kwaß ist eine köstliche braune Limonade, die die Frauen in meiner Heimat für die Kinder zubereiten . Kwaß löscht so herrlich den Durst und ist schon von Kindesbeinen an mein Lieblingsgetränk gewesen. Und die Gurken mußt du wissen sind bei mir zu Haus schön sauer eingelegt und mit einem herzhaften Knoblauchduft gibt es sie auf jedem Markt. Oh, die Träume von Gurken und Kwaß sind mir die Liebsten. Und dann, weißt Du, die Musik in Rußland. Hör mal - so klingt das..... Russisches Lied (von Band vorgetragen) - Bewegung / Tanz ??? Moderator: Wie ist es dir denn nun unterwegs ergangen? kl. König: Zuerst einmal gab es für mich viel Neues zu entdecken. Ich habe viele Menschen kennengelernt, die mir aus ihrem Leben erzählt haben. Und oft habe ich Elend gesehen und Mitleid gehabt mit den Menschen, die mir begegnet sind. Mir ist klar geworden, wie brennend nötig die Welt doch einen neuen Herrscher braucht. Einen, der die Verfolgten schützt, die Unterdrückten wieder aufrichtet, die Gefangenen befreit, die Kranken heilt und die Gerechten belohnt. Moderator: Erzähl doch mal etwas genauer, wir sind schon gespannt auf deine Geschichten. (Bettler taucht im Kurhaus auf, geht bettelnd durch die Reihen der Kinder) kl. König: Einmal hatte ich in einer Scheune geschlafen, dem Pferd hatte ich am Abend den Maltersack umgehängt, den Sattel abgenommen und die Packtaschen verstaut. Dann habe ich in der Nacht ganz tief und fest geschlafen und von Gurken und Kwaß geträumt. Aber als ich wach wurde, hörte ich ein schreckliches Stöhnen. Es hatte sich in der Nacht noch jemand in die Scheune eingeschlichen. Eine junge Bettlerin. Sie hat in der Nacht Ihr Kind, ein kleines Mädchen, zur Welt gebracht. Ich war im ersten Moment ganz hilflos, doch dann hab ich mir ein Herz gefaßt, habe etwas zu essen und zu trinken besorgt und ihr so gut ich konnte geholfen. Für das Kind trennte ich von guten Leinen, das ja eigentlich für den ersehnten König sein sollte, ein halbes Dutzend Windeln ab und so brauchte das Kind nicht mehr nackt und bloß in dem Stall liegen. Ich gab der Bettlerin noch etwas aus meinem Goldvorrat und machte mich am Abend auf den Weg. Bettler kommt auf die Bühne Moderator: He, was willst Du denn hier? Bettler: Ihr feiert doch hier ein Fest. Da gibt's doch bestimmt auch was zu essen und zu trinken. Ich hab seid gestern nichts mehr in den Bauch bekommen. Moderator: Also, tut mir leid. Du siehst doch, gerade unser Ehrengast. Ich bin gerade dabei ihn der Kindern vorzustellen. Du störst - komm nachher wieder. Kl. König: So kannst du ihn doch jetzt nicht einfach wegschicken. (packt aus) Hier, guter Mann, ein Brot und ein paar Gurken kann ich Dir geben. Riech mal... Bettler: Mm, lecker Knoblauch. Kl. König: Und hier sind noch ein paar Goldstücke, damit kommst Du einige Zeit aus. (Bettler dankt und geht ab) kl. König (zum Moderator): So nun kann ich wirklich nur noch von Gurken träumen - jetzt hab ich wirklich keine mehr. Aber ich will jetzt weiter. Schau, da leuchtet er wieder mein Stern. (König durch die Kinder ab) Lied: Ein König macht sich auf den Weg
Aktion: Fernrohr basteln Lied: Ein König macht sich auf den Weg Der kleine König kommt wieder auf die Bühne. Er nimmt sein Fernrohr und blickt auf und sieht in die Ferne. Auf der anderen Seite des Raumes sind drei Könige zu sehen mit zwei Dienern (D1 u. D2). Moderator: Hallo, kleiner König, ich seh du hast Dein Fernrohr zur Hand genommen. Was kommen denn da für komische Gestalten. Schnell, Kinder, nehmt Euer Fernrohr zur Hand. (alle schauen in Richtung der Könige) Kaspar: Dort hinten sehe ich eine dunkle Gestalt. Melchior: Es ist allgemein bekannt, daß es in dieser Gegend von Räubern nur so wimmelt. Balthasar: Wir sollten nichts überstürzen. (D1 putzt mit der Hand Balthasar über die Schultern.) Aber vielleicht könnte dieser Geselle uns nützlich sein. kl. König: Was sind das denn für seltsame Hügel, die da durch die Landschaft schwimmen? Ach sie kommen wohl langsam näher. Ich will hingehen und mir das ansehen. (Er läuft bis in die Mitte des Raumes und trifft dort auf die Könige. Die Diener stellen sich sofort schützend um die Könige.) D1: Halt. Stehengeblieben. D2: Was wollen Sie. (Der kl. König weicht erschrocken etwas zurück, hebt aber dann mutig den Kopf.)
kl. König: Ich folge einem Stern. Ich bin aufgebrochen, weil ein Stern über meinem Königreich das größte Ereignis der Welt ankündigte: der neugeborene König. Und wer sind Sie? Und was führt Sie hierher? Melchior: Wir kommen aus fernen östlichen Ländern. Und wir haben auch einen Stern gesehen. Ich heiße Melchior. Und das sind Kaspar und Balthasar. Balthasar: Es ist allgemein bekannt, (D1 putzt mit der Hand Balthasar über die Schultern.) daß wir als Sternenforscher uns solch ein Naturschauspiel nicht entgehen lassen. Kaspar: (Zu Melchior gewandt:) Wir sollten nichts überstürzen. Diener, nimm mir den Mantel ab. Wir sollten dort (zeigt auf die Bühne) lagern, speisen, und uns mit unserm kleinen Freund unterhalten. Vielleicht ergeben sich neue "Erkenntnisse"! (Alle gehen auf die Bühne. Die Diener legen Decken aus, weisen den Königen Plätze zu, stellen etwas zu essen und zu trinken bereit und wollen auch dem kl. König den Mantel abnehmen, der hat ihn aber inzwischen selbst ausgezogen und sich behende darauf niedergelassen.) Balthasar: Erzähle uns, wann dir der Stern begegnete und was er dir bedeutet. kl. König: Es ist in Rußland eine alte Weisheit, die von Vater zu Vater weitergegeben wurde, und die zuletzt auch zu mir gekommen ist. Ein Stern wird aufgehen, der die Herabkunft des Allherrschers über das ganze Erdreich ankündigen wird. Kaspar: Es ist allgemein bekannt, daß ein solcher Stern die Geburt eines Großen Helden ankündigt. Melchior: Wir sollten nichts überstürzen. (D1 putzt mit der Hand Balthasar über die Schultern.) (D2 bietet währenddessen aus einer Flasche Wein an, D 1 stellt ein kleines Tablett mit Gebäck in die Mitte. Die Könige greifen gewohnheitsmäßig zu, dem kl. König sieht man die Freude über dieses Angebot förmlich an.) Vergleichen wir, was unsere Ziele sind. (Es entsteht eine Pause, in der die Könige fragend den kl. König anblicken.) kl. König: Ja, äm - , ich habe Ihnen eben nicht ganz zugehört. D1: (mit rauhem Ton) Wohin du willst, fragt dich der König. kl. König: Ach, ich weiß es ja nicht. Ich laufe einfach dem Stern hinterher und verlasse mich ganz auf die Verheißung meiner Väter. Kaspar: Dann weißt Du also auch nichts genaues? kl. König: Nein, mehr weiß ich nicht. Aber ich freue mich schon sehr auf den, für den der Stern aufgegangen ist. Melchior: Also, es ist allgemein bekannt, (D1 putzt mit der Hand Balthasar über die Schultern.)und bei uns wissen das auch alle klugen Leute: wo dieser Stern einmal zur Ruhe kommt, da wird ein Kind geboren werden. Und das wird einmal der größte König, der weiseste Arzt und der höchste Priester werden. Balthasar: Wir sollten nichts überstürzen. Aber wenn wir bei diesem Kind angekommen sind, wollen wir es anbeten und ihm unsere Gaben überreichen. kl. König: Aber, ... das ist doch der gleiche Grund, aus dem auch ich aufgebrochen bin. Melchior: Woher kommst du gleich noch? kl. König: (stolz) Aus Rußland. Melchior: Rußland? ist das nicht das kleine Ländchen hinter den sieben Bergen? (D1 putzt mit der Hand Balthasar über die Schultern.) Balthasar: Es ist allgemein bekannt, daß Rußland weit, weit im Norden liegt und dort die Menschen immer im Winter leben. kl. König: (lacht) Im Winter? In Rußland ist es wunderschön, im Winter ist es kalt und im Sommer, da blühen die Wiesen und alle Menschen sind glücklich. Und nirgends sonst gibt es unser geliebtes Kwaß zu trinken. Ich kenne kein schöneres Land als mein Rußland. Und es gibt auch kein größeres. Lied: Wiederholung des russischen Liedes durch die Band
Kaspar: Ja, Ja, wir wollen nichts übertreiben. Es ist sicher ein
abenteuerliches Land, wo Leute wie du König sind. (Die Diener springen wie auf Kommando auf und räumen unaufgefordert alles zusammen, legen den Königen die Mäntel um. Den kl. König beachten sie gar nicht. Ein Diener zündet eine Lampe an, um den Weg auszuleuchten )
kl. König: Eine Herberge gibt es hier nicht. Aber ein paar Schritte in
westliche Richtung, dort ist ein kleines Schlößchen. Draußen steht ein
Schild, daß auch nur an hohe Herrn vermietet wird. Mich haben sie allerdings
nicht einmal durch das Gartentor gehen lassen. (Balthasar fällt ihm ins Wort.) Balthasar: Es war – interessant – mit dir zu reden. Vielleicht haben wir dir weiterhelfen können. Machs gut. Kaspar: Es ist allgemein bekannt, daß eine gute Nachtruhe wichtig ist, will man gesund bleiben und auf den langen Wegstrecken bei Kräften bleiben. Also such dir auch ein gutes Nachtlager – Auf Wiedersehen. kl. König: Ja aber ... Melchior: Du solltest nichts überstürzen. (D1 putzt mit der Hand Balthasar über die Schultern.) Ich wünsche Dir ebenfalls eine gute Nacht. kl. König: Ja, auf Wiedersehen. (weiter zu den Kindern:) ... jetzt gehen sie schon weg? Ich hätte doch gern noch mit ihnen gesprochen. Und mit den Dienern habe ich gar nicht reden können. Ich glaube, für diese Könige bin ich zu klein. Was werden die wohl über mich gedacht haben? Es waren schon seltsame Gestalten – die drei Könige mit ihren zwei Dienern. (geht ab) Lied: Ein König macht sich auf den Weg Aktion - Essen dazu Tisch - Lied: Moderator: Mensch, habt ihr das gesehn? Was die da grad gegessen haben. Ich hab richtig Hunger gekriegt. Wißt ihr was, wir werden uns jetzt auch erst einmal stärken. Es gibt für jeden Brot und Gurken und etwas zu trinken.
Aber vorher: Laßt uns Gott danken, daß wir genug zu essen und zu trinken
haben. Lied: Wir wollen danken Essen (dabei geht der Stern "unter") Moderator: Kinder schnell, nehmt Eure Fernrohre zur Hand. Ich glaub, gleich geht er wieder auf der Stern. Lied: Ein König macht sich auf en Weg (der Stern geht wieder auf. wird dabei immer heller. Kinder verfolgen das durch ihre Fernrohre) (Der kleine König kommt wieder auf die Bühne.) Moderator: Ja, sage mal, Du bist ja fix und fertig! Komm, setz dich zu mir und ruhe dich erstmal aus. Für dein Pferd haben wir hier ein Plätzchen und für deine vielen Geschenke auch. König : So ein langer, mühsamer Weg, über Berge und durch Täler und Wüsten! So viele Menschen, denen ich helfen wollte - ich kann nicht mehr!! (Moderator gibt dem kleinen König zu Essen ab. Der ißt und zieht dann sein Fernrohr aus der Tasche) König: Jetzt gehts mir besser. Ich will doch schnell sehen, ob ich ihn nicht entdecken kann (sucht umher) Moderator: Darf ich fragen, wen du jetzt suchst? König: Na, meinen Stern, der mich zu dem neugeborenen König bringen wird. Manchmal scheint er mir ganz nahe zu sein, dann sehe ich ihn deutlich, kann ihn beinahe anfassen - aber er verschwindet immer wieder schnell und bleibt dann unsichtbar: - - - sag mal, was kommt denn da für ein Schiff in den Hafen? Moderator: Ach, das ist nur eine Galeere. König: Ne, Galeere ? Moderator: Ja, schau. Die Menschen, die die Ruder bewegen sind Gefangene entweder weil sie etwas Schlechtes getan haben, manche sind aber auch unverschuldet in Not geraten. Aber egal - sie tun mir leid denn das Leben auf so einem Schiff ist mehr als ein Mensch ertragen kann! Tag und Nacht müssen sie rudern. Die meisten sterben nach ein paar Jahren vor Erschöpfung. Ruderlied ( Das Schiff kommt langsam näher, legt endlich an. Dort wo das Schiff anlegt stehen zwei Soldaten. Man hört eine Frau rufen) Frau: Nein! Nein ! Das dürft ihr nicht! Ihr dürft meinen Jungen nicht mitnehmen! Er hat doch nichts getan und ist doch noch ein Kind! Diener :Geh aus dem Weg , Frau! Gesetz ist Gesetz! Ihr könnt eure Schulden nicht bezahlen und so wird ein Sohn sie abarbeiten mit Zins und Zinseszinsen bis auf den letzten Pfennig! Frau: So habt doch Erbarmen! Der Junge ist das Einzige, was mir noch geblieben ist in meinem Leben. Wie soll ich denn alleine zurechtkommen? (versucht den Jungen von den Soldaten loszureißen) Kl. König: Da muß man doch etwas tun, können wir da nicht helfen? Moderator: Ich fürchte, nein! Das sind nun mal die Gesetze hier. Der Junge wird auf die Galeere gehen müssen. König: Da habe ich eine Idee ... wenn ich für das Kind auf die Galeere gehe und die Strafe auf mich nehme. Moderator: Dein Ernst ? Das ist das härteste Leben, das du dir vorstellen kannst: immer in Ketten, bei Wasser und Brot, rudern von früh bis spät ohne Pause und dazu ganz allein sein! König: Ich muß einfach helfen, da gibt es nichts mehr zu bedenken. Nur die Geschenke (und mein Pferd) kann ich nicht mitnehmen. Paßt du gut darauf auf, bis ich wiederkomme? Moderator: Na klar, da brauchst du keine Sorge zu haben. (Kl. König geht zu den Soldaten) König: Laßt den Jungen laufen! Schaut mal, er ist doch wirklich noch viel zu jung und schwach für die Galeere und würde euch nicht lange nützlich sein. Laßt ihn bei seiner Mutter und nehmt mich für ihn! Soldaten (Lachen) So ein Narr! Der weiß wohl nicht, was auf ihn zukommt! Aber kräftiger als der Bengel ist er allemal und unserem Herrn ist es egal, wer die Schulden abrudert! (Schieben den Jungen der Mutter zu) Glück gehabt , Kleiner!! (Die Mutter umarmt den König) Mutter: Ich kann dir gar nicht sagen, wie froh und dankbar ich bin. Soldaten (packen den König): Genug geredet, auf geht's in dein neues Leben. Du wirst dich noch wundern!!! Galeerenlied Str. 1-4 Moderator : Viele Jahre ist er an Bord dieses schrecklichen Schiffes gewesen, unser kleiner König. Wir wollen sie einmal zählen, diese viele Jahre. Achtet mal darauf, wie oft der Gong schlägt. Und, dann denke ich, müssen wir dem kleinen König beim Rudern helfen. Galeerrenlied Gong schlägt dazu 30 Jahre - Kindern rudern in den Gruppen auf den Teppichfliesen mit. Die Galeere legt an . Der kleine König sieht um Jahre gealtert aus. Der Stern ist verloschen) Stern wird immer blasser - schließlich aus !!!! Galeerenbesitzer: Alles bereit zum Anlegen. Leinen überwerfen. (das Schiff legt an) He ihr zwei, bringt mir den alten Mann von Bord. Er taugt nicht mehr zum Rudern. Alt geworden ist er hier an Bord. Kaum einer hat so lange durchgehalten. Nun ists genug. Bringt ihn an Land. Er soll gehen wohin er mag.(zwei Ruderer nehmen den König und schleppen ihn an Land.
Moderator: Schaut nur Kinder er hat's überstanden, unser kleiner König.
Aber ich glaub sein Weg ist nun zu Ende. Ganz kraftlos sieht er aus. Kein Wunder:
nach diesen vielen Jahren an Bord dieses schlimmen Schiffes. Kleopas: He Alter, geh aus dem Weg, wir haben's eilig. Levi: Sei nicht so grob, Kleopas, siehst du nicht, daß der nicht mehr kann. Der ist fertig, der braucht Hilfe. Komm wir wollen ihn unterfassen. Kleopas: Spinnst Du, wir müssen nach Jerusalem. Die andern sollen sich auch freuen. Wir dürfen uns nicht aufhalten lassen. Komm schnell, Levi. Der kommt schon allein zurecht.
Levi: Das kannst du nicht machen. Hast Du alles vergessen, was Jesus uns
beigebracht hat? Wenn ihr einem, der in Not ist, zu Hilfe kommt, hat er gesagt,
dann ist es so, als ob ihr mir helft. Wir können den alten Mann hier nicht
liegenlassen. Komm, wir fassen ihn unter. Dabei das Lied: Ein König macht sich auf den Weg Levi: Pu, ich brauch eine Pause. Kleopas: Und ich will endlich wissen, wem wir hier eigentlich weiterhelfen. Wie heißt du, guter Mann? Moderator: Soll ich ihn Euch vorstellen. Der Mann, dem ihr da helft, er ist einen weiten Weg gegangen. Wir alle haben ihn dabei begleitet. Er war einmal ein König in einem fernen Land. Eines Tages hat er einen Stern gesehen. Heller als andere Sterne und er hat sich auf den Weg gemacht. Vor vielen Jahren. Er wollte dem neugeborenen König der Welt seine Geschenke bringen. Hier hab ich sie noch. Die letzten Jahre hat er auf einer Galeere verbracht. Alt geworden ist er dabei. Und schwach,. Und dabei hat er nur helfen wollen. Levi: Den neugeborenen König der Welt hat er gesucht, sagst Du? Kleiner König: Ja, ich sah seinen Stern. Vor vielen Jahren. Aber nun bin ich wohl zu spät gekommen. Kleopas: Vielleicht auch nicht, kleiner König. Laß dir erzählen. Von Jesus - Levi: (1. Dia: Geburtsszene mit Königen und Stern) Als Jesus geboren wurde, den wir heute unseren Herrn nennen, da waren seine Eltern gerade unterwegs. In einem Stall waren sie untergekommen. So etwas hatten Ochs und Esel noch nicht gesehen. Und über dem Stall da stand damals ein Stern. Hell und strahlend am Himmel. Kleiner König: Mein Stern. Kleopas: Ja, ich glaube das war dein Stern. Und da waren auch drei Kollegen von dir. Große Geschenke brachten sie mit. Prächtige Gewänder hatten sie an. Und beugten doch vor dem Kind in der Krippe die Knie. Kleiner König: Das waren Kasper, Melchior und Baltharsar. Ich bin ihnen begegnet - vor langer Zeit. (zu den Kindern:) Wißt ihr noch "Es ist allgemein bekannt" und: "Ist Rußland nicht dieses kleine Land hinter den sieben Bergen" und: "Wir sollten nichts überstürzen." .... Sie haben den König also gefunden. Und dann, was wurde aus dem Kind? Levi: Aus dem kleinen Baby wurde ein Mann. Jesus. Wir gehörten zu seinen Freunden. Zogen mit ihm durchs Land. (2. Bild: Heilungsszene) Es war eine tolle Zeit. Vielen hat er geholfen. Kranke gesund gemacht, Verfolgte geschützt, Traurige getröstet, Gebeugte aufgerichtet. Kleopas: (3. Dia Verhaftungsszene) Aber Jesus hatte auch Feinde. Es gefiel manchen nicht, was er tat und sagte. Er redete von Gott so ganz anders. Nannte ihn seinen Vater. Und eines Tages haben sie ihn geholt. Gefangen genommen. Weggeschleppt. Wir waren ganz durcheinander. Und voller Angst um unser Leben. Weggerannt sind wir. So waren nur ein paar Frauen dabei als sie ihn schließlich zum Tode verurteilten. Er habe Gott gelästert, haben sie gesagt. Kleiner König: Dann ist er tot? Und ich komme zu spät? Kleopas: (springt auf, freudig) Nein, kleiner König, du kommst nicht zu spät. Der, den du suchst, er lebt. Levi: Das ist es doch, was wir unseren Freunden in Jerusalem so schnell erzählen wollen. Wir sind Jesus begegnet. Jesus ist auferstanden. Er lebt und wird immer bei uns sein. Kleopas: Weißt du, das war so: (Dia: zwei traurige Jünger auf dem Weg nach Emmaus) wir waren total fertig, als Jesus gestorben war. Immerzu haben wir nur davon geredet wie schön es mit ihm war. Aber unser Herz war traurig dabei. Nie wieder sollte es so werden, haben wir gedacht. Wir waren auf dem Weg nach Haus, nach Emmaus. Levi: Da gesellte sich plötzlich ein Fremder zu uns. (Dia) Er fragte: Warum seid ihr so traurig. Da haben wir ihm unseren Kummer erzählt. Kleopas: Und schon da wurde ich wieder ein bißchen froh, glaub ich. Levi: (Dia - Brotbrechen) Und dann haben wir den Fremden mit in unser Haus genommen. Wir haben Abendbrot gegessen. Und da nahm der Fremde das Brot, so wie Jesus es immer getan hat, er hat es gebrochen und dann an uns verteilt. Kleopas: Und da fiel es uns wie Schuppen von den Augen. Der Fremde war Jesus. "Jesus, bist du es wirklich ?" wollte ich rufen. Aber da war Jesus nicht mehr zu sehen. Levi: Da hat es uns nicht mehr gehalten. Das müssen wir den anderen erzählen. Deshalb sind wir hier. Kleopas: Und weist du was, kleiner König, du kommst mit uns. Das habe ich gemerkt: Du gehörst schon lange zu den Freunden von Jesus. Du gehörst zu uns. Komm mit, wir wollen in Jerusalem ein großes Fest feiern. Und du sollst dabei unser Ehrengast sein. Kleiner König: (nun ist der Stern noch einmal zu sehen....) Schaut nur, da ist er wieder, mein Stern. Ganz hell. Moderator: Ja, kleiner König, und nun bist du am Ziel. Lied: Ein Licht geht uns auf Alle drei gehen von der Bühne, mischen sich unter die Kinder. Moderator: Und dann hat es ein großes Fest gegeben. Ein Fest der Freude darüber, daß Jesus lebt. Und unser kleiner König hat mitgefeiert: voller Freude, daß er doch noch zurecht gekommen ist. Er gehörte schon längst zu den Freunden von Jesus. Lied: Weil ich fröhlich bin Moderator: Zu einem richtigen Fest gehören auch Geschenke. Sag mal kleiner König, wie wäre es. Deine Geschenke kannst du ja dem König nicht mehr bringen. Aber allen Kindern hier könntest du eine Freude machen. Ist das o.k. ??? Aktion: Perlenketten basteln Lied: Flummilied Ansage der Briefaktion - jedes Kind hat eine Schachtel mit dem Namen eines anderen Kindes. Lied: Viele kleine Leute |
|
Die Werbung und Anmeldung erfolgte über Schulen und Kindergärten, die dazu extra angeschrieben wurden. Hier der Brief dazu. |
[Home] [Suchen] [Kontakt] [Arbeitshilfen] [Kigo-Plan EKD] [EKD-Adressen] [Kigo-Konzepte] [Forum] [Links] [Gästebuch] |