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Eingangslied: Weihnachten ist leise Nr. 13 1+2
Begrüßung durch den Pfarrer
Einführung- Sprecher: Über unserem oft so dunklen Leben und über dieser dunklen
Welt ist ein heller Stern aufgestrahlt. Jesus Christus ist das große Licht, der
helle Stern, der strahlend über uns aufgegangen ist. Sein Licht zeigt uns den
Weg aus jeder Nacht und Finsternis. Wer sich von ihm anstrahlen läßt, wer sein
Licht in sich aufnimmt, der wird selbst zu einem leuchtenden hellen Stern, der
anderen Licht, Hoffnung und Freude schenkt.
Bußakt:
1. Kind: Mein Stern heißt Freude.
Sprecher: Viele Menschen sind einsam, traurig und verlassen. - Ich möchte Freude
bringen und andere froh machen.
2. Kind: Mein Stern heißt Licht.
Sprecher: In den Herzen der Menschen gibt es oft viel Dunkelheit. - Ich möchte
Licht werden, weil Jesus selbst das wahre Licht ist.
3. Kind: Mein Stern heißt Hoffnung.
Sprecher: Manche Menschen leben nicht nach der Botschaft Jesu. Ich möchte
Hoffnung sein für alle, die nichts von der Botschaft Jesu hören wollen.
Lied: Was kann an diesen Tagen Nr. 4
Tagesgebet:
Priester: Gott Jesus, dein Sohn, ist als heller Stern strahlend über uns
aufgegangen. Sein Licht schenkt uns Hoffnung und Freude. Er zeigt uns einen Weg
aus aller Dunkelheit ins Licht. Laß uns in seinem Licht leben und durch ihn zu
hellen Sternen werden, die anderen Licht und Freude bringen. Amen
Mit Dias Jesus wird geboren
Bald war es soweit: Maria wurde schwanger und erwartete das Kind, wie der Engel
gesagt hatte. Aber wo sollte es zur Welt kommen? In ihrem Haus in Nazareth? Oder
gar in Jerusalem im Königspalast? Maria wußte es nicht.
Da trag eines Tages eine Nachricht aus Rom ein. Sie kam von Kaiser Augustus, dem
mächtigsten Mann der Erde. Der schickte Boten in alle Länder seines Reiches, in
jede Stadt und in jedes Dorf. Und er ließ ausrufen: "So befiehlt Kaiser
Augustus: Macht euch auf! Laßt euch zählen und mit Namen eintragen, jeder in
seiner Vaterstadt!"
Da half nichts. Der Kaiser hatte es befohlen. Alle mußten gehorchen, ob sie
wollten oder nicht. Auch Josef machte sich auf, zusammen mit Maria, und zog in
seine Vaterstadt, nach Bethlehem, in die Stadt seiner Vorfahren, aus der einst
König David kam.
Es wurde eine mühsame Reise. Maria und Josef kamen nur langsam voran. Endlich
erreichten sie Bethlehem. Doch wo sollten sie nun unterkommen? Die ganze Stadt
war überfüllt. Gab es für sie denn keinen Platz in dieser Stadt? Maria spürte:
Bald würde ihr Kind zur Welt kommen. Gab es auch für dieses Kind keinen Platz?
Sie fragten und suchten. Aber am Ende fanden sie nur einen leeren Stall. Stroh
bedeckte den Boden. Und eine Futterkrippe stand in der Ecke.
Und da geschah es: In diesem Stall und mitten in der Welt, kam das Kind zur
Welt, von dem der Engel geredet hatte.
Maria wickelte es in Windeln und legte es in die Futterkrippe. Es war ein
hilfloses Kind wie jedes andere. Und doch war es ein besonderes Kind: das Kind,
das der Welt den Frieden Gottes bringen sollte. Noch war es ein Geheimnis.
Niemand in Bethlehem ahnte, was in dieser Nacht geschehen war. Aber bald sollten
sie es erfahren: Jesus, der Retter der Welt war geboren!
Lied: Zu Bethlehem geboren Nr.7 1+2 (das Jesuskind wird in die Krippe gelegt)
In derselben Nacht waren noch andere Menschen wach. Es waren Hirten. Sie hüteten
ihre Schafe draußen vor der Stadt Bethlehem.
Ganz dunkel war es um sie her. Aber plötzlich schreckten sie auf. Was war das?
Mitten in der Nacht wurde es hell, taghell. Ein Licht leuchtete auf, noch heller
als die Sonne. Und in dem Licht stand ein Engel vor ihnen.
Die Hirten wußten nicht, wie ihnen geschah. Wachten sie oder träumten sie? Sie
waren geblendet von dem Licht und zitterten vor Angst. Aber der Engel sprach zu
ihnen: "Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch eine große Freude, die
allen zuteil werden soll. Euch ist heute der Retter geboren in der Stadt Davids:
Christus, der Herr. Und daran könnt ihr ihn erkennen: Ihr werdet ein Kind finden
in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen."
Als er noch sprach sahen die Hirten plötzlich noch viel, viel mehr Engel, die
sangen und jubelten: " Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den
Menschen seines Wohlgefallens. "Die Hirten standen da und lauschten, bis der
Gesang verklungen war. Da wurde es wieder still und dunkel um sie her. Doch die
Hirten riefen: "Habt ihr gehört, was der Engel gesagt hat? Der Retter ist
geboren, hier in Bethlehem, in dieser Nacht. Kommt schnell! Wir gehen nach
Bethlehem! Wir wollen sehen, was dort geschehen ist."
Da ließen sie ihre Schafe zurück und eilten über das dunkle Feld. Sie liefen, so
schnell sie konnten, bis sie in Bethlehem waren. Sie suchten und fanden Maria
und Josef im Stall. Und sie sahen das Kind in Windeln gewickelt und in einer
Krippe liegen, wie der Engel gesagt hatte. Ein winziges Kind! Und doch war
dieses Kind der Retter der Welt!
Lied: Hört der Engel helle Lieder Nr.10 1+2
Einleitung durch den Pfarrer
Fürbitten:
Pfarrer: Jesus, du bist das große Licht, das aufgestrahlt ist in dunkler Nacht.
Du bist der helle Stern, der strahlend aufgegangen ist über unserer dunklen
Welt. Du zeigst uns den Weg. Höre unsere Bitten:
Kind 1 : Jesus, du neuer Stern, laß dein Licht leuchten über dieser dunklen
Welt, über allen Menschen, die mutlos sind und keinen Ausweg mehr sehen.
Alle: Herr, erhöre uns.
Kind 2 : Jesus, du helfender Stern, laß dein Licht leuchten über allen Menschen,
die ungläubig oder stolz sind und meinen, Gott nicht nötig zu haben.
Alle: Herr, erhöre uns.
Kind 3 : Jesus, du heller Stern, laß dein Licht leuchten über allen Menschen,
die dort leben wo Krieg, Not und Elend ist.
Alle: Herr, erhöre uns.
Kind 4 : Jesus, du strahlender Stern, laß dein Licht leuchten über allen
Menschen, die krank und traurig, einsam und verlassen sind.
Alle: Herr, erhöre uns.
Kind 5 : Jesus, du leuchtender Stern, laß dein Licht leuchten über allen
Menschen, die gut zu uns sind, die uns helfen und uns beschenken.
Alle: Herr, erhöre uns.
Vater unser - Gebet wird vom Pfarrer eingeleitet
Lied: Kommet ihr Hirten Nr.9 1+2
Gabengang der Kinder: gleichzeitig auch Opfergang für die Erwachsenen
Übergang durch den Priester:
Das Geschenk des kleinen Hirtenjungen
(wird von den Kindern gespielt)
Sprecher: Als die Engel den Hirten auf den Weiden von Bethlehem die Geburt des
Jesuskindes verkündet hatten, machten diese sich sofort auf den Weg. Unter ihnen
war auch ein kleiner Hirtenjunge. Er lief noch ein wenig verschlafen hinter den
großen Männern her.
Im Stall stand er dann ganz lange vor der Krippe mit dem Kind und staunte
darüber, wie die sonst so rauhen Hirten ganz still und leise waren.
Auf dem Heimweg überlegten die Hirten, was sie dem Kind am nächsten Tag alles
bringen wollten. Der erste sagte: "Da fehlt ja alles, ich melke das Mutterschaf
und bringe einen Krug Milch. Ein anderer meinte: "Ich könnte eine Laterne mit
einer Kerze bringen." Der dritte sagte: "Kalt war es da, das Kind braucht ein
warmes Lammfell."
So überlegten sie hin und her. Der kleine Hirtenjunge hörte das alles und konnte
sich gar nicht freuen. Er hatte nichts zum Schenken. Da brauchte er morgen erst
gar nicht mitzugehen. Aber das Kind in der Krippe hatte ihn doch so angelächelt,
als hätte es sagen wollen: "Komm morgen wieder, ich warte auf dich.!"
Abends lag er auf seinem Strohschlafbündel und konnte nicht einschlafen. Immer
mußte er an das Kind in der Futterkrippe denken. Durch das kleine Fenster in der
Hütte leuchtete der neue große Stern auf das Strohlager. Die einzelnen
Strohhalme leuchteten hell auf. Der Hirtenjunge flüsterte: "Ja, du lieber Stern,
du hast mir einen Tipp gegeben. Ich will dem Kind einen Stern schenken, einen
Stern aus Stroh."
Leise und behutsam, damit niemand aufwachte, schnitt er mit seinem Messer ein
paar Halme zurecht und legte sie quer übereinander, so daß ein schöner Stern
entstand. Mit einem Wollfaden knotete er ihn fest. Er hielt ihn ins Sternenlicht
und freute sich. Er konnte es kaum erwarten, bis er mit den Hirten am nächsten
Tag das Kind im Stall besuchen konnte. P A U S E
Er wartete, bis die Großen ihre Geschenke hingelegt hatten. Dann trat er hervor
und hielt dem Kind zitternd seinen Strohstern hin. Und siehe da, das Kind hielt
den Stern fest. Es lächelte den kleinen Hirtenjungen dankbar an. Der wäre am
liebsten vor Freude in die Luft gesprungen.
Übergang durch den Priester: Die Kinder bringen mitgebrachte Strohsterne zum
Aufhängen.
Lied: Ihr Kinderlein kommet Nr.8 1,2,3,4
Schlußgebet:
Segen: Priester
Schlußlied: Stille Nacht, heilige Nacht Nr.11 1,2,3
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