Zurück zur Startseite !
[Home] [Suchen] [Kontakt] [Arbeitshilfen] [Kigo-Plan EKD] [EKD-Adressen] [Kigo-Konzepte] [Forum] [Links] [Gästebuch]
 
Kindermette zum Heiligen Abend

 
Inhaltsangabe:
Der Stern; Erzählung der Weihnachtsgeschichte mit Dias
Eingereicht von : © Hannelore Schuster

Durchgeführt  am 24.12.2001 in der Schönenbergkirche

Dokument drucken

Eingangslied: Weihnachten ist leise Nr. 13 1+2

Begrüßung durch den Pfarrer

Einführung- Sprecher: Über unserem oft so dunklen Leben und über dieser dunklen Welt ist ein heller Stern aufgestrahlt. Jesus Christus ist das große Licht, der helle Stern, der strahlend über uns aufgegangen ist. Sein Licht zeigt uns den Weg aus jeder Nacht und Finsternis. Wer sich von ihm anstrahlen läßt, wer sein Licht in sich aufnimmt, der wird selbst zu einem leuchtenden hellen Stern, der anderen Licht, Hoffnung und Freude schenkt.

Bußakt:

1. Kind: Mein Stern heißt Freude.
Sprecher: Viele Menschen sind einsam, traurig und verlassen. - Ich möchte Freude bringen und andere froh machen.
2. Kind: Mein Stern heißt Licht.
Sprecher: In den Herzen der Menschen gibt es oft viel Dunkelheit. - Ich möchte Licht werden, weil Jesus selbst das wahre Licht ist.
3. Kind: Mein Stern heißt Hoffnung.
Sprecher: Manche Menschen leben nicht nach der Botschaft Jesu. Ich möchte Hoffnung sein für alle, die nichts von der Botschaft Jesu hören wollen.

Lied: Was kann an diesen Tagen Nr. 4

Tagesgebet:
Priester: Gott Jesus, dein Sohn, ist als heller Stern strahlend über uns aufgegangen. Sein Licht schenkt uns Hoffnung und Freude. Er zeigt uns einen Weg aus aller Dunkelheit ins Licht. Laß uns in seinem Licht leben und durch ihn zu hellen Sternen werden, die anderen Licht und Freude bringen. Amen

Mit Dias Jesus wird geboren

Bald war es soweit: Maria wurde schwanger und erwartete das Kind, wie der Engel gesagt hatte. Aber wo sollte es zur Welt kommen? In ihrem Haus in Nazareth? Oder gar in Jerusalem im Königspalast? Maria wußte es nicht.

Da trag eines Tages eine Nachricht aus Rom ein. Sie kam von Kaiser Augustus, dem mächtigsten Mann der Erde. Der schickte Boten in alle Länder seines Reiches, in jede Stadt und in jedes Dorf. Und er ließ ausrufen: "So befiehlt Kaiser Augustus: Macht euch auf! Laßt euch zählen und mit Namen eintragen, jeder in seiner Vaterstadt!"

Da half nichts. Der Kaiser hatte es befohlen. Alle mußten gehorchen, ob sie wollten oder nicht. Auch Josef machte sich auf, zusammen mit Maria, und zog in seine Vaterstadt, nach Bethlehem, in die Stadt seiner Vorfahren, aus der einst König David kam.

Es wurde eine mühsame Reise. Maria und Josef kamen nur langsam voran. Endlich erreichten sie Bethlehem. Doch wo sollten sie nun unterkommen? Die ganze Stadt war überfüllt. Gab es für sie denn keinen Platz in dieser Stadt? Maria spürte: Bald würde ihr Kind zur Welt kommen. Gab es auch für dieses Kind keinen Platz?

Sie fragten und suchten. Aber am Ende fanden sie nur einen leeren Stall. Stroh bedeckte den Boden. Und eine Futterkrippe stand in der Ecke.

Und da geschah es: In diesem Stall und mitten in der Welt, kam das Kind zur Welt, von dem der Engel geredet hatte.

Maria wickelte es in Windeln und legte es in die Futterkrippe. Es war ein hilfloses Kind wie jedes andere. Und doch war es ein besonderes Kind: das Kind, das der Welt den Frieden Gottes bringen sollte. Noch war es ein Geheimnis. Niemand in Bethlehem ahnte, was in dieser Nacht geschehen war. Aber bald sollten sie es erfahren: Jesus, der Retter der Welt war geboren!

Lied: Zu Bethlehem geboren Nr.7 1+2 (das Jesuskind wird in die Krippe gelegt)

In derselben Nacht waren noch andere Menschen wach. Es waren Hirten. Sie hüteten ihre Schafe draußen vor der Stadt Bethlehem.

Ganz dunkel war es um sie her. Aber plötzlich schreckten sie auf. Was war das? Mitten in der Nacht wurde es hell, taghell. Ein Licht leuchtete auf, noch heller als die Sonne. Und in dem Licht stand ein Engel vor ihnen.

Die Hirten wußten nicht, wie ihnen geschah. Wachten sie oder träumten sie? Sie waren geblendet von dem Licht und zitterten vor Angst. Aber der Engel sprach zu ihnen: "Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch eine große Freude, die allen zuteil werden soll. Euch ist heute der Retter geboren in der Stadt Davids: Christus, der Herr. Und daran könnt ihr ihn erkennen: Ihr werdet ein Kind finden in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen."

Als er noch sprach sahen die Hirten plötzlich noch viel, viel mehr Engel, die sangen und jubelten: " Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens. "Die Hirten standen da und lauschten, bis der Gesang verklungen war. Da wurde es wieder still und dunkel um sie her. Doch die Hirten riefen: "Habt ihr gehört, was der Engel gesagt hat? Der Retter ist geboren, hier in Bethlehem, in dieser Nacht. Kommt schnell! Wir gehen nach Bethlehem! Wir wollen sehen, was dort geschehen ist."

Da ließen sie ihre Schafe zurück und eilten über das dunkle Feld. Sie liefen, so schnell sie konnten, bis sie in Bethlehem waren. Sie suchten und fanden Maria und Josef im Stall. Und sie sahen das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen, wie der Engel gesagt hatte. Ein winziges Kind! Und doch war dieses Kind der Retter der Welt!

Lied: Hört der Engel helle Lieder Nr.10 1+2

Einleitung durch den Pfarrer

Fürbitten:

Pfarrer: Jesus, du bist das große Licht, das aufgestrahlt ist in dunkler Nacht. Du bist der helle Stern, der strahlend aufgegangen ist über unserer dunklen Welt. Du zeigst uns den Weg. Höre unsere Bitten:

Kind 1 : Jesus, du neuer Stern, laß dein Licht leuchten über dieser dunklen Welt, über allen Menschen, die mutlos sind und keinen Ausweg mehr sehen.
Alle: Herr, erhöre uns.

Kind 2 : Jesus, du helfender Stern, laß dein Licht leuchten über allen Menschen, die ungläubig oder stolz sind und meinen, Gott nicht nötig zu haben.
Alle: Herr, erhöre uns.

Kind 3 : Jesus, du heller Stern, laß dein Licht leuchten über allen Menschen, die dort leben wo Krieg, Not und Elend ist.
Alle: Herr, erhöre uns.

Kind 4 : Jesus, du strahlender Stern, laß dein Licht leuchten über allen Menschen, die krank und traurig, einsam und verlassen sind.
Alle: Herr, erhöre uns.

Kind 5 : Jesus, du leuchtender Stern, laß dein Licht leuchten über allen Menschen, die gut zu uns sind, die uns helfen und uns beschenken.
Alle: Herr, erhöre uns.

Vater unser - Gebet wird vom Pfarrer eingeleitet

Lied: Kommet ihr Hirten Nr.9 1+2

Gabengang der Kinder: gleichzeitig auch Opfergang für die Erwachsenen

Übergang durch den Priester:
Das Geschenk des kleinen Hirtenjungen
(wird von den Kindern gespielt)

Sprecher: Als die Engel den Hirten auf den Weiden von Bethlehem die Geburt des Jesuskindes verkündet hatten, machten diese sich sofort auf den Weg. Unter ihnen war auch ein kleiner Hirtenjunge. Er lief noch ein wenig verschlafen hinter den großen Männern her.
Im Stall stand er dann ganz lange vor der Krippe mit dem Kind und staunte darüber, wie die sonst so rauhen Hirten ganz still und leise waren.
Auf dem Heimweg überlegten die Hirten, was sie dem Kind am nächsten Tag alles bringen wollten. Der erste sagte: "Da fehlt ja alles, ich melke das Mutterschaf und bringe einen Krug Milch. Ein anderer meinte: "Ich könnte eine Laterne mit einer Kerze bringen." Der dritte sagte: "Kalt war es da, das Kind braucht ein warmes Lammfell."
So überlegten sie hin und her. Der kleine Hirtenjunge hörte das alles und konnte sich gar nicht freuen. Er hatte nichts zum Schenken. Da brauchte er morgen erst gar nicht mitzugehen. Aber das Kind in der Krippe hatte ihn doch so angelächelt, als hätte es sagen wollen: "Komm morgen wieder, ich warte auf dich.!"
Abends lag er auf seinem Strohschlafbündel und konnte nicht einschlafen. Immer mußte er an das Kind in der Futterkrippe denken. Durch das kleine Fenster in der Hütte leuchtete der neue große Stern auf das Strohlager. Die einzelnen Strohhalme leuchteten hell auf. Der Hirtenjunge flüsterte: "Ja, du lieber Stern, du hast mir einen Tipp gegeben. Ich will dem Kind einen Stern schenken, einen Stern aus Stroh."
Leise und behutsam, damit niemand aufwachte, schnitt er mit seinem Messer ein paar Halme zurecht und legte sie quer übereinander, so daß ein schöner Stern entstand. Mit einem Wollfaden knotete er ihn fest. Er hielt ihn ins Sternenlicht und freute sich. Er konnte es kaum erwarten, bis er mit den Hirten am nächsten Tag das Kind im Stall besuchen konnte. P A U S E
Er wartete, bis die Großen ihre Geschenke hingelegt hatten. Dann trat er hervor und hielt dem Kind zitternd seinen Strohstern hin. Und siehe da, das Kind hielt den Stern fest. Es lächelte den kleinen Hirtenjungen dankbar an. Der wäre am liebsten vor Freude in die Luft gesprungen.

Übergang durch den Priester: Die Kinder bringen mitgebrachte Strohsterne zum Aufhängen.

Lied: Ihr Kinderlein kommet Nr.8 1,2,3,4

Schlußgebet:

Segen: Priester

Schlußlied: Stille Nacht, heilige Nacht Nr.11 1,2,3
 

Seitenanfang

[Home] [Suchen] [Kontakt] [Arbeitshilfen] [Kigo-Plan EKD] [EKD-Adressen] [Kigo-Konzepte] [Forum] [Links] [Gästebuch]


Zurück zur Startseite !