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Die drei Eulen

katholisch

 
Inhaltsangabe:
Heiligabendgottesdienst
Eingereicht von: Petra Daum

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Begrüßung und Einführung:
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.
Die Freude dieses Heiligen Abends, die Freude darüber, dass Gott in Jesus Christus Mensch geworden ist, sei mit euch!
Wir waren heute alle schon unterwegs. - Unterwegs hierher in die Kirche. Manche zu Fuß, andere mit dem Auto. Dabei haben überall Lichter uns den Weg hell gemacht. Darum wollen wir jetzt einmal überlegen, wo und wie Jesus uns Licht sein will.
Kyrie:
Wir wollen ein bisschen ruhig werden und über uns nachdenken.
Wir wollen dabei unsere Herzen für Jesus öffnen
1.Kind : Öffne dein Herz, wenn du traurig bist, denn Jesus kommt, um dich zu trösten.
2.Kind : Öffne dein Herz, wenn du Angst hast, denn Jesus kommt, um dir die Angst und die Dunkelheit zu nehmen.
3. Kind: Öffne dein Herz, wenn du in Zank, Streit oder Unfrieden lebst, denn Jesus kommt, um dir den Frieden zu bringen.
4.Kind :Öffne dein Herz, wenn du krank bist, denn Jesus kommt, um dich zu heilen.
4. Kind: Öffne dein Herz, wenn du zweifelst und hoffnungslos bist, denn Jesus kommt, um Hoffnung und Gottes Nähe zu schenken.
Lied: Fröhliche Weihnachten


Geschichte: die drei Eulen
Sprecher 1:
Wenn wir von einer Nacht erzählen, die anders war als alle anderen Nächte, dann müssen wir zuerst wissen, dass wir alle in dieser Geschichte vorkommen. Jeder von uns kennt die Nächte, die nicht aufhören wollen, und die Dunkelheit, die uns Angst macht. Wir alle haben schon in der Kälte gezittert und wir haben die Einsamkeit gespürt.
Manchmal haben wir da nicht einmal mehr Augen für einen Stern. Wenn wir von dieser Nacht erzählen, die anders war als alle anderen Nächte, dann müssen wir sie sehen mit den Augen von drei kleinen Eulen. Sie konnten vor lauter Müdigkeit, vor Wolkenbergen und Eiskristallen ihre Augen kaum mehr öffnen.
Sprecher 2:
Tiefe, dunkle Nacht, ringsum ist kein Laut zu hören.
Drei kleine Eulen sitzen eng zusammen, frierend und einsam in starrer Kälte.
Strahlende Helle lässt sie die müden Augen öffnen. Ein Stern leuchtet am Himmel, hell wie nie ein Stern zuvor.
"Ein ganz besonderer Stern!" flüstert eine kleine Eule. "Was hat er zu bedeuten?"
Sprecher 1:
Wenn wir von dieser Nacht erzählen, die anders war als alle anderen Nächte, dann müssen wir zuerst unsere Augen weit öffnen und nach dem Stern schauen, einem Stern mit tausend Strahlen, der die ganze Nacht hell macht. Der Himmel erglüht in den schönsten Farben dort, wo dieser Stern steht. Wir müssen uns auf den Weg machen, weit fliegen, den Weg suchen, dem Stern nach.
Sprecher 2:
Eilig fliegen sie weit - weit - ruhen erschöpft aus - fliegen weiter, durchfliegen Nacht und Kälte,
Sie fliegen dorthin, wo der Stern erstrahlt.
Wolken, schwer und dunkel, verdecken den Stern. Ein eisiger Sturmwind reißt die erschöpften Eulen zur Erde. Sie versinken im tiefen Schnee.
"Ich kann nicht mehr! Helft mir!" jammert die kleinste Eule. Mühsam und mit letzter Kraft befreien sich die beiden großen Eulen und sie suchen Wärme und Hilfe dort, wo der Stern leuchtet.
Sturm und Finsternis weichen. Der Stern strahlt heller als zuvor. Doch was sehen die zwei Eulen, als sie näherkommen? Der leuchtendste Stern, der jemals gesehen wurde, steht über einem Stall, nur einem alten, halbverfallenen Stall.
Neugierig und aufgeregt und ein wenig ängstlich schauen die zwei Eulen durch ein Fenster in das Innere des Stalles. Was mag hier Besonderes sein? Tiere sehen sie - und einen Mann und eine Frau - und dort in der Krippe, auf Heu und Stroh gebettet, schläft ein neugeborenes Kind.
Die Eulen schauen und schauen. - Wachen oder träumen sie?
Es ist, als ob ein Licht um das Kind wäre, als ob sich dieses Licht und der Sternenglanz berührten. Nur schwer lösen sie sich aus ihrer Verzauberung.
"Wir wollen der kleinen Eule von diesem Wunder erzählen."
Sie finden die kleine Eule hoffnungslos und unendlich traurig im Schnee liegen. In der Kälte sind ihre Tränen zu Eiskristallen erstarrt.
Sprecher 1:
Als die kleine Eule die Geschichte hört von dem wundersamen Geschehen in dem Stall, will sie auch dorthin. Ein glitzerndes Eiskristall, an einem Halm festgefroren, nimmt sie als Geschenk für das Kind mit.
Zusammen fliegen die drei Eulen zum Stall. Als es dort ganz still ist und alle schlafen, schlüpfen die drei durch ein Loch im Gebälk in den Stall hinein.
Wärme umfängt sie, alle Kälte weicht aus ihnen. Von ihrem Versteck oben im Dachgebälk schauen sie mit großen Augen zu den Schafenden hinab.
Vorsichtig nähert sich die kleine Eule mit ihrem Geschenk der Krippe. Lautlos folgen ihr die anderen zwei.
Die drei kleinen Eulen sitzen still, ganz still, in Wärme und Licht. Da geschieht etwas Wunderbares:
Bild 16: An der Krippe wird aus dem Eiskristall eine kleine weiße Blume - eine Christrose.
Sprecher 2:
In dieser Nacht, die anders ist als alle anderen Nächte, in dieser wundersamen Nacht, hat das Kind meine Tränen gesehen und mein Leid verwandelt. Ich spüre sie noch, und sie gehören zu mir, aber sie sind anders geworden im Schein der Krippe. Aus dem Eiskristall wurde eine Christrose - mitten in der Nacht.

Lied: Mitten in der Nacht

Fürbitten
Wir wollen Jesus bitten:
Wir antworten: Jesus schenke allen dein Licht.
Für alle Kinder, die dort leben wo Krieg ist. -. Jesus schenke allen dein Licht. - alle: Jesus schenke allen dein Licht.
Für alle Familien, in denen der Weihnachtsfriede fehlt. - Jesus schenke allen dein Licht.! - alle: Jesus schenke allen dein Licht.
Für alle Menschen überall auf der Welt, die Weihnachten feiern. Jesus schenke allen dein Licht! alle: Jesus schenke allen dein Licht.
Für uns selbst und für alle Menschen, die heute auch zusammen beten. - Jesus schenke allen dein Licht - alle: Jesus schenke allen dein Licht.
Pater James: Ja, Jesus du König des Friedens, schenke uns dein Licht und hilf uns, zum Frieden in dieser Welt beizutragen. Amen.
Lied
Lass uns das Vater unser gemeinsam beten
Schlussgebet:
Mit dem Licht der heiligen Nacht werden
wir weiter wandern, weiter auf unserem Weg
durch die dunklen Tage des Jahres.
In alle Finsternis strahlt dieses Licht.
Mit seiner milden Wärme
öffnet es unsere angstvolle Kälte,
bringt lebendigen Glanz
in das, was in uns erstarrt und tot ist.
Es leuchtet in uns, tief in uns
und wir hüten es, bergen es
schützen es,
Christus unser Licht,
Christus unser Licht. Amen.
 

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