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Begrüßung und Einführung:
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.
Die Freude dieses Heiligen Abends, die Freude darüber, dass Gott in Jesus
Christus Mensch geworden ist, sei mit euch!
Wir waren heute alle schon unterwegs. - Unterwegs hierher in die Kirche. Manche
zu Fuß, andere mit dem Auto. Dabei haben überall Lichter uns den Weg hell
gemacht. Darum wollen wir jetzt einmal überlegen, wo und wie Jesus uns Licht
sein will.
Kyrie:
Wir wollen ein bisschen ruhig werden und über uns nachdenken.
Wir wollen dabei unsere Herzen für Jesus öffnen
1.Kind : Öffne dein Herz, wenn du traurig bist, denn Jesus kommt, um dich zu
trösten.
2.Kind : Öffne dein Herz, wenn du Angst hast, denn Jesus kommt, um dir die Angst
und die Dunkelheit zu nehmen.
3. Kind: Öffne dein Herz, wenn du in Zank, Streit oder Unfrieden lebst, denn
Jesus kommt, um dir den Frieden zu bringen.
4.Kind :Öffne dein Herz, wenn du krank bist, denn Jesus kommt, um dich zu
heilen.
4. Kind: Öffne dein Herz, wenn du zweifelst und hoffnungslos bist, denn Jesus
kommt, um Hoffnung und Gottes Nähe zu schenken.
Lied: Fröhliche Weihnachten
Geschichte: die drei Eulen
Sprecher 1:
Wenn wir von einer Nacht erzählen, die anders war als alle anderen Nächte, dann
müssen wir zuerst wissen, dass wir alle in dieser Geschichte vorkommen. Jeder
von uns kennt die Nächte, die nicht aufhören wollen, und die Dunkelheit, die uns
Angst macht. Wir alle haben schon in der Kälte gezittert und wir haben die
Einsamkeit gespürt.
Manchmal haben wir da nicht einmal mehr Augen für einen Stern. Wenn wir von
dieser Nacht erzählen, die anders war als alle anderen Nächte, dann müssen wir
sie sehen mit den Augen von drei kleinen Eulen. Sie konnten vor lauter
Müdigkeit, vor Wolkenbergen und Eiskristallen ihre Augen kaum mehr öffnen.
Sprecher 2:
Tiefe, dunkle Nacht, ringsum ist kein Laut zu hören.
Drei kleine Eulen sitzen eng zusammen, frierend und einsam in starrer Kälte.
Strahlende Helle lässt sie die müden Augen öffnen. Ein Stern leuchtet am Himmel,
hell wie nie ein Stern zuvor.
"Ein ganz besonderer Stern!" flüstert eine kleine Eule. "Was hat er zu
bedeuten?"
Sprecher 1:
Wenn wir von dieser Nacht erzählen, die anders war als alle anderen Nächte, dann
müssen wir zuerst unsere Augen weit öffnen und nach dem Stern schauen, einem
Stern mit tausend Strahlen, der die ganze Nacht hell macht. Der Himmel erglüht
in den schönsten Farben dort, wo dieser Stern steht. Wir müssen uns auf den Weg
machen, weit fliegen, den Weg suchen, dem Stern nach.
Sprecher 2:
Eilig fliegen sie weit - weit - ruhen erschöpft aus - fliegen weiter,
durchfliegen Nacht und Kälte,
Sie fliegen dorthin, wo der Stern erstrahlt.
Wolken, schwer und dunkel, verdecken den Stern. Ein eisiger Sturmwind reißt die
erschöpften Eulen zur Erde. Sie versinken im tiefen Schnee.
"Ich kann nicht mehr! Helft mir!" jammert die kleinste Eule. Mühsam und mit
letzter Kraft befreien sich die beiden großen Eulen und sie suchen Wärme und
Hilfe dort, wo der Stern leuchtet.
Sturm und Finsternis weichen. Der Stern strahlt heller als zuvor. Doch was sehen
die zwei Eulen, als sie näherkommen? Der leuchtendste Stern, der jemals gesehen
wurde, steht über einem Stall, nur einem alten, halbverfallenen Stall.
Neugierig und aufgeregt und ein wenig ängstlich schauen die zwei Eulen durch ein
Fenster in das Innere des Stalles. Was mag hier Besonderes sein? Tiere sehen sie
- und einen Mann und eine Frau - und dort in der Krippe, auf Heu und Stroh
gebettet, schläft ein neugeborenes Kind.
Die Eulen schauen und schauen. - Wachen oder träumen sie?
Es ist, als ob ein Licht um das Kind wäre, als ob sich dieses Licht und der
Sternenglanz berührten. Nur schwer lösen sie sich aus ihrer Verzauberung.
"Wir wollen der kleinen Eule von diesem Wunder erzählen."
Sie finden die kleine Eule hoffnungslos und unendlich traurig im Schnee liegen.
In der Kälte sind ihre Tränen zu Eiskristallen erstarrt.
Sprecher 1:
Als die kleine Eule die Geschichte hört von dem wundersamen Geschehen in dem
Stall, will sie auch dorthin. Ein glitzerndes Eiskristall, an einem Halm
festgefroren, nimmt sie als Geschenk für das Kind mit.
Zusammen fliegen die drei Eulen zum Stall. Als es dort ganz still ist und alle
schlafen, schlüpfen die drei durch ein Loch im Gebälk in den Stall hinein.
Wärme umfängt sie, alle Kälte weicht aus ihnen. Von ihrem Versteck oben im
Dachgebälk schauen sie mit großen Augen zu den Schafenden hinab.
Vorsichtig nähert sich die kleine Eule mit ihrem Geschenk der Krippe. Lautlos
folgen ihr die anderen zwei.
Die drei kleinen Eulen sitzen still, ganz still, in Wärme und Licht. Da
geschieht etwas Wunderbares:
Bild 16: An der Krippe wird aus dem Eiskristall eine kleine weiße Blume - eine
Christrose.
Sprecher 2:
In dieser Nacht, die anders ist als alle anderen Nächte, in dieser wundersamen
Nacht, hat das Kind meine Tränen gesehen und mein Leid verwandelt. Ich spüre sie
noch, und sie gehören zu mir, aber sie sind anders geworden im Schein der
Krippe. Aus dem Eiskristall wurde eine Christrose - mitten in der Nacht.
Lied: Mitten in der Nacht
Fürbitten
Wir wollen Jesus bitten:
Wir antworten: Jesus schenke allen dein Licht.
Für alle Kinder, die dort leben wo Krieg ist. -. Jesus schenke allen dein Licht.
- alle: Jesus schenke allen dein Licht.
Für alle Familien, in denen der Weihnachtsfriede fehlt. - Jesus schenke allen
dein Licht.! - alle: Jesus schenke allen dein Licht.
Für alle Menschen überall auf der Welt, die Weihnachten feiern. Jesus schenke
allen dein Licht! alle: Jesus schenke allen dein Licht.
Für uns selbst und für alle Menschen, die heute auch zusammen beten. - Jesus
schenke allen dein Licht - alle: Jesus schenke allen dein Licht.
Pater James: Ja, Jesus du König des Friedens, schenke uns dein Licht und hilf
uns, zum Frieden in dieser Welt beizutragen. Amen.
Lied
Lass uns das Vater unser gemeinsam beten
Schlussgebet:
Mit dem Licht der heiligen Nacht werden
wir weiter wandern, weiter auf unserem Weg
durch die dunklen Tage des Jahres.
In alle Finsternis strahlt dieses Licht.
Mit seiner milden Wärme
öffnet es unsere angstvolle Kälte,
bringt lebendigen Glanz
in das, was in uns erstarrt und tot ist.
Es leuchtet in uns, tief in uns
und wir hüten es, bergen es
schützen es,
Christus unser Licht,
Christus unser Licht. Amen.
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