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Ablauf:
Lied: „Alle Jahre wieder.“...
Begrüßung:
Erzieherin:
Vier Wochen gingen wir miteinander durch den Advent.
Wir haben gewartet und uns auf das Weihnachtsfest vorbereitet, in dem wir
gesungen und gebastelt haben, und auch schon von Maria und Josef gehört, dass
sie sich auf den Weg gemacht haben, nach Bethlehem.
Heute feiern wir hier im Kindergarten Weihnachten,
weil wir ja am richtigen Weihnachtsfest im Urlaub sind.
2. Erzieherin:
„Wir feiern den Geburtstag von Jesus“
(Nacheinander legen alle Schulanfänger einen Tannenzweig auf den Kreis.)
In die Mitte legen wir einen Adventskranz.
Er wird aus grünen Zweigen gemacht.
Diese grünen Zweige bleiben immer grün.
Auch im Winter, wenn sonst alle Blätter von den Bäumen fallen.
Diese grünen Zweige sind deshalb ein Zeichen.
Sie sagen uns: Gott ist da.
Er gibt uns Mut und Hoffnung.
(4 Kinder stellen nacheinander die vier Kerzen auf den Adventskranz , dazwischen
singen wir jeweils 1 Strophe von
Lied: „das Licht einer Kerze.“...
Wir zünden Lichter am Adventskranz an, weil wir Freude und Hoffnung weitergeben
möchten.
4 Kinder legen nacheinander 4 Sterne auf den Adventskranz
Sterne leuchten am dunklen Himmel, sie weisen uns den Weg zu Jesus .
Maria und Josef auf der Suche
Die Egli-Figuren von Maria und Josef werden den Kindern gezeigt und dann
außerhalb des Adventskranzes gestellt.
Maria und Josef sind auf dem Weg von Nazaret nach Bethlehem. Sie tun das, weil
der römische Kaiser befohlen hat: Alle Menschen müssen sich in ihren Heimatorten
melden.
Maria ist schwanger, sie erwartet ein Kind. Der Tag der Geburt ist heute.
Als sie an einem Abend in Bethlehem sind, klopfen sie an eine Tür. ( Haus aus
Bausteinen aufgebaut, 1 Kind klopft auf Klanghölzer) Maria und Josef wollen für
diese Nacht ein Zimmer mieten.
Niemand hört das Klopfen. Niemand gibt Antwort.
(Wieder ein Haus) Wieder klopfen sie an ein Haus.
Jemand öffnet ein Fensterchen und ruft: „Was sucht ihr“.
Wir suchen ein Bett!“ Für uns und unser Kind“
Doch die Tür wird zugeschlagen.
Maria und Josef ziehen weiter. Sie klopfen nochmals. (ein Haus)
Jemand ruft von drinnen:
„Kein Platz, kein Platz für Kinder“
Maria und Josef sind traurig. Ratlos schauen sie sich an.
Maria und Josef müssen draußen vor der Stadt bleiben.
Aber- Gott sei Dank- da gibt es einen Stall für Tiere. (Im Adventskranz steht
einen Stall aufgebaut)
Dort ist auch ein wenig Stroh.
Maria und Josef gehen in den Stall.
Während sie in dem Stall sind, kommt für Maria der Zeitpunkt der Geburt. Sie
bringt Jesus, das Christkind, auf die Welt, wickelt ihn in Windeln und legt ihn
in eine Krippe.
Dies geschah in der Nacht, draußen vor der Stadt Bethlehem, in einem Stall-
beinahe wäre es niemandem aufgefallen.
Doch plötzlich wird es ganz hell.
(Die Kinder legen gelbe Tücher in Sternform um den Adventskranz und brennende
Lichter werden auf jede Spitze gestellt.)
(Hirten stehen auf der Weide mit Schafen und Stall)
Die Hirten auf dem Feld fragen sich, was da wohl los ist. Da erscheint ein
Engel, ein Bote von Gott( Klangschale anschlagen).
Die Hirten erschrecken. Der Engel aber sagt: !Fürchtet euch nicht, ich verkünde
euch eine große Freude: Heute ist Jesus geboren. Ihr werdet ein Kind finden, das
in Windeln gewickelt in einer Krippe liegt.“
Da freuen sich die Hirten und laufen nach Bethlehem.
Die Hirten bewundern das Kind und singen ihm ein Geburtstagslied.
Lied: Ihr Kinderlein kommet ....
Gebet: Guter Gott,
lange haben wir auf diesen Tag gewartet.
Jetzt endlich ist Weihnachten.
Du kommst zu uns in die Welt.
Den Hirten verkündest du zuerst deine Ankunft.
Das freut uns und macht uns Mut.
Wir danken dir. Amen.
Gruppengeschenke austeilen:
Lied: Mein Weihnachtsstern.....
Feier im Gruppenzimmer:
Liebe Eltern,
Wenn Sie an Ihre eigene Kindheit zurückdenken, dann erinnern Sie sich sicher
besonders gerne an die Advents- und Weihnachtszeit mit ihren vielen
Geheimnissen, an gemeinsames Basteln und Päckchenpacken, an das Plätzchenbacken-
und naschen, ebenso wie an das gemeinsame Singen und Erzählen, wenn alle abends
um den Adventskranz herumsaßen.
Es sind Gefühle und Erfahrungen von Geborgenheit, von Nähe und von Feiern, von
Beschenktwerden und von Schenken, die die Weihnachtszeit für Kinder und
Erwachsene so wertvoll macht.
Die Weihnachtsbräuche haben ihre Mitte und ihre tiefen Wurzeln in dem Geschenk,
das Gott
Uns selbst macht. Er schenkt uns an Weihnachten seinen Sohn Jesus Christus.
Sie zu hause und auch wir im Kindergarten wollen den Kindern ähnliches
vorweihnachtliches schöne Erleben erfahren lassen, so wie wir es erfahren
durften, als wir noch Kinder waren.
Wir im Kindergarten haben in diesem Jahr auf diese Weise dazu beigetragen:
·Der Kindergarten ist weihnachtlich geschmückt- Sterne leuchten an den Türen und
Fenstern und viele Lichter und Kerzen brennen im ganzen Haus. Alle diese
einfachen Dinge werden in der Advents- und Weihnachtszeit zu besonderen Dingen.
Wir setzen sie in Beziehung zum Fest der Geburt Jesu.
Das Licht der Kerze und der Stern am dunklen Himmel, sie leuchten und wärmen,
machen hell in einer Zeit der Dunkelheit, sie sind aber auch ein Zeichen für das
„Licht der Welt“ Jesus.
·Unser „Sternenfrühstück“ mit den eingeladenen Eltern war ein gemeinsames Fest
jedes einzelnen Kindes mit seiner Mutter vielleicht auch mit beiden
Elternteilen. Hier haben die Kinder sich ganz besonders darauf gefreut und Wärme
und Geborgenheit erfahren, ebenso war es ein Schenken- und Beschenktwerden, denn
die Kinder haben mit großem Eifer ihre Geschenke gebastelt und eine große Freude
beim Verschenken gehabt.
· In jeder Gruppe hängt ein Adventskalender. Jedes Kind bekommt einmal ein
kleines Päckchen. Der Sinn jedoch ist, er soll den Kindern das Warten auf
Weihnachten erleichtern.
· Die „Schlauen Eichhörnchen“ gestalteten im Treppenhaus einen Krippenweg mit
Naturmaterialien, die sie selbst im Wald gesammelt haben. Nach jedem
„vorweihnachtlichen Großentreff,“ durften die „Weihnachtsgestalten“ auf dem Weg
zur Krippe in Bethlehem weiterziehen.
Dieses Miteinander bei allen unseren Vorbereitungen ist sehr wichtig und
wertvoll für jeden einzelnen von uns. Wir machen uns gemeinsam auf den Weg,
damit wir das Fest der Geburt Jesu festlich und feierlich begehen können.
An erster Stelle steht allerdings immer die Besinnung auf Jesus, dessen
Geburtstag wir feiern.
Mit den vielen Liedern, gebeten und mit der Weihnachtsbotschaft, die wir
miteinander singen, beten oder erzählen, wollen wir den Kindern die
Glaubensaussage nahe bringen, dass Gott uns Menschen Jesus schickt, der den
Menschen helfen soll. Mit ihm ist Licht in die Welt gekommen und unsere Aufgabe
ist es, Licht den anderen Menschen zu bringen.
Auch Weihnachten in Ihrer Familie als Fest des Glaubens an das Kind in der
Krippe zu feiern ist nicht schwierig. Die Familie kann sich z. B. um die Krippe
versammeln und ein kindgerechtes Weihnachtsevangelium lesen- die Erzählung über
die Geburt Jesu. Sie können gemeinsam mit Ihren Kindern zum Kind in der Krippe
beten- z.B. für die Großeltern oder Freunde der Kinder, für die Kinder in den
Krankenhäusern oder Elendsvierteln....
Vielleicht könnte auch ein Kind aus Ihrer Familie die Jesusfigur in Ihre Krippe
legen, und ein anderes Kind eine Kerze vor der Krippe anzünden.
Gemeinsam schweigend in das Licht schauen und dann zusammen die Kerzen des
Weihnachtsbaumes anzünden, ist eine Erfahrung; die Ihnen und Ihren Kindern
unvergesslich bleiben wird.
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