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Krippenfeier (Krippenspiel)

Inhaltsangabe: Ein Hirtenjunge hört von seinem Opa vom Messias mit goldener Krone, Schwert und goldenem Mantel. Er ist sehr enttäuscht, dass Jesus in der Krippe nicht so ist, wie er ihn sich vorgestellt hat - aber er spielt dem Jesuskind ein Lied, weil das Kind weint.
 
Das Hirtenlied
Erarbeitet von: Gabi Tröster-Belzer und Hildegard Schmitt
 Durchgeführt  Advent/Weihnachten 1999

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(Die verwendeten Dias sind der Dia-Serie "Das Hirtenlied" entnommen, die Sie in einer Medienstelle in Ihrer Nähe bestimmt finden)
 
Lied:
Oh du fröhliche...

Begrüßung:
Liebe Kinder, liebe Eltern, zu unserer kleinen Krippenfeier möchten wir Euch ganz herzlich begrüßen. Laßt uns beginnen im Namen des Vaters, des Sohnes und des hl. Geistes. Wir singen jetzt das Lied: Im Advent, im Advent...

Lied: Im Advent...

Vortrag:
Heute feiern wir den Geburtstag Jesu. Wie der kleine Hirte Jona diesen Tag vor fast 2000 Jahren erlebt hat, wollen wir uns jetzt gemeinsam anschauen.

1. Dia - In einem fernen Land lebten Schafhirten. Jeden Abend saßen sie um das wärmende Feuer und freuten sich über die Geschichten, die der älteste Hirte erzählte.

2. Dia - Manchmal aber stand der Alte lange Zeit da und schaute zu den Sternen. Es schien, als ob er mit ihnen redete. Neugierig stellte sich sein kleiner Enkel Jona neben ihn und hörte den Großvater sagen: Er wird kommen!" - Wann wird Er kommen?" wollte der Kleine wissen. Doch Großvater sagte nur: Bald!". Die anderen Hirten lachten ihn aus, wenn sie ihn so reden hörten. Aber der alte Hirte kümmerte sich nicht um ihren Spott.

3. Dia - Wenn sie mit den Schafen unterwegs waren, dachte der Alte immer wieder über den nach, der bald kommen sollte. Es machte ihn traurig, wenn er spürte, dass der Spott der anderen Hirten auch den kleinen Jona betrübte. Wer sollte, wenn er starb, das weitersagen, was ihm die Sterne erzählten? Wenn er doch bald käme! Sein Herz war voller Erwartung

4. Dia - Wird er eine goldene Krone tragen?" will der kleine Jona genau wissen. Ja!" - Und ein goldenes Schwert?" - Ja"
- Und einen goldenen Mantel?" - Ja, Ja". Der Enkel war zufrieden.

5. Dia - Nachts träumte der Kleine, wie der König durch den Nachthimmel jagt.

6. Dia - Der Junge saß auf einem Stein und spielte auf seiner Flöte. Der Alte lauschte. Der Junge spielte von Mal zu Mal schöner, reiner. Er übte am Morgen und am Abend, Tag für Tag. Er wollte bereit sein, wenn der König kam. Keiner spielte so wie er. Würdest du auch für einen König ohne Krone, ohne Schwert und ohne Goldmantel spielen?" fragte der Alte. Nein!" sagte Jona. Wie sollte ein König ohne Krone, ohne Schwert, ohne Goldmantel ihn für sein Lied beschenken? Er wollte Gold und Silber! Er wollte, dass der König ihn reich macht und die anderen würden staunen, ihn beneiden.

7. Dia - Manchmal war der alte Hirte traurig und unsicher. Stimmt das wirklich, was er dem kleinen Jona über den König erzählte? Wird er sicher kommen ? Wie ? Auf Wolken aus dem Himmel? Als Kind? Arm oder reich? Bestimmt ohne Krone, ohne Schwert, ohne Goldmantel - und doch mächtiger als alle anderen Könige. Wie sollte er das seinem Enkel erklären?

8. Dia - Eines Nachts standen die Zeichen am Himmel, nach denen der Großvater Ausschau gehalten hatte. Die Sterne leuchteten heller als sonst. Ober der kleinen Stadt Bethlehem stand ein großer Stern. Und dann hörten sie die Stimmen von Engeln: Fürchtet euch nicht. Euch ist heute der Heiland geboren!"

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Lied: Der Weihnachtsstern der zeigt den Weg...

9. Dia - Sofort machten sich alle Hirten auf den Weg. Der kleine Jona lief voraus. Unter dem Fell auf seiner Brust spürte er die Flöte. Er lief so schnell er konnte.

10. Dia - Der Stern blieb stehen - Von weitem sah man Licht. - Was für ein Licht war es?

11. Dia - Da stand er als erster und starrte auf das Kind. Es lag in Windeln gewickelt in einer Krippe. Ein Mann und eine Frau betrachteten es froh.

12. Dia - Die anderen Hirten, die ihn eingeholt hatten, fielen vor dem Kind auf die Knie. Der Großvater betete es an. Der kleine Jona war tief enttäuscht. Ist das der König, von dem du erzählt hast?" - Ja, mein Kind, er ist es!" - Nie werde ich hier mein Lied spielen!"

13. Dia - Enttäuscht machte er sich auf und davon. Er war böse und trotzig. Er sah den Himmel nicht offen und auch keine Engel über dem Stall schwebten. Aber dann hörte er das Kind weinen. Er wollte es nicht hören. Er hielt sich die Ohren zu, lief weiter. Doch das Weinen verfolgte ihn, ging ihm zu Herzen. Ich muß zurück zur Kripp e, schnell!".

14. Dia - Da stand er zum zweiten Mal. Er sah, wie Maria und Josef und auch die Hirten erschrocken das weinende Kind zu trösten versuchten. Vergeblich. Was fehlte ihm nur? Er zog seine Flöte aus dem Fell und spielte sein Lied.

Flötenmusik

(Flötenmusik spielt leise weiter) Und das Kind wurde still. Der letzte leise Scl7lluchzer verstummte. Es schaute den kleinen Hirten Jona an und lächelte. Da wurde dieser froh und spürte, wie das Lächeln ihn viel reicher machte als Gold und Silber
(Flötenmusik zunächst wieder lauter, dann langsam Ende)
Wir singen jetzt das Lied " Ihr Kinderlein kommet", danach dürft ihr dem Jesuskind Eure Geschenke an die Krippe bringen

Lied: Ihr Kinderlein kommet...

(Kinder bringen Geschenke nach vorne)

Schluss:
Wenn ihr jetzt nach Hause geht, dann nehmt das Licht aus Bethlehem mit. Damit ist nicht das Licht der Kerze gemeint, sondern die Weihnachtsbotschaft. Sie ist auf der Bildkarte abgebildet, die wir Euch gleich als kleines Geschenk mitgeben werden. Die Karte besteht aus Transparentpapier durch das das Licht hindurch scheinen kann.
 
Und wenn ihr die Karte vor dem Licht einer Kerze aufstellt oder sie am Fenster anbringt, damit die Sonne hindurch scheint, dann erinnert sie euch an die Weihnachtsbotschaft.
 
Zum Abschluß singen wir noch gemeinsam " Alle Jahre wieder"

Segen:
Der gute Gott hat durch die Geburt seines Sohnes die dunkle Nacht vertrieben. Er mache unsere Herzen hell mit seinem Licht. Den Hirten ließ er durch den Engel die große Freude verkünden; mit dieser Freude erfülle er unser ganzes Leben. In Jesus Christus schenkt Gott allen Menschen seinen Frieden; er bleibe bei uns an diesem Abend und alle Tage. Es segne uns der allmächtige Gott, im Namen des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes. Amen

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