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Materialien:
Hirtenfeuer
Liedzettel mit Heft
Tageslichtprojektor
Leinwand
Sternenhimmel
Folien von: Die vier Lichter des Hirten Simon
Kerzen für Fürbitten
Standmikrofon
Weihnachtsevangelium
Korb für Adventskässle
Beginn am Hirtenfeuer auf dem Kirchplatz Feuer - Helmut/Tobias
Lied: Feuer in der Nacht
Eröffnung:
Hirte 1: Was war das, dieses helle Licht da am Himmel?
Ich bin so erschrocken?
Hirte 2: Ich bin auch erschrocken und sieh die Schafe wie unruhig sie sind,
auch sie haben dieses helle Licht bemerkt.
Was war das nur?
Hirte 3: Das war ein Engel!
Hirte 2: Ein Engel?
Hirte 1: Was wollte dieser Engel?
Hirte 3: Er hat uns eine Botschaft gebracht, er sagte:
Fürchtet euch nicht, denn ich verkünde euch eine große
Freude:
Heute ist euch der Retter geboren, er ist der Messias,
der Herr.
Und das soll euch als Zeichen dienen:
Ihr werdet ein Kind finden, das, in Windeln gewickelt,
in einer Krippe liegt.
Hirte 1 + 2: Auf, laßt uns dem Stern folgen und nach Betlehem gehen.
Lied: Stern über Betlehem (1 + 2 Strophe)
Überleitung zum Weg zur Kirche:
Die Hirten sind dem Stern gefolgt und zur Krippe gekommen.
Wir wollen uns jetzt wie die Hirten auf den Weg zur Krippe machen.
Wenn wir in die Kirche kommen, finden wir Maria, Josef und das Kind im Stall.
Wir wollen uns die Krippe anschauen und spüren: Jetzt ist er da!
Weg erklären: Zum Brunnen und außenrum zum Seiteneingang der Kirche
Hinweis zum In der Kirche dürfen die Kinder ihre Spendenkässle in den
Adventskässle: Korb bei der Krippe legen.
In der Kirche: Instrumentalmusik der Musikgruppe
evtl. bei Bedarf 3 + 4 Strophe von Stern über Betlehem
Die Kirche ist dunkel, es leuchten nur die Lichter am
Tannenbaum
Mit Tageslichtprojektor einen Sternenhimmel erzeugen.
Kreuzzeichen:
Nicht nur durch die Geburt Jesus sondern auch durch seinen Tod hat Gott uns die
Erlösung geschenkt und daran wollen wir beim Kreuzzeichen denken.
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes.
Gebet:
Wir wollen zum Kind in der Krippe beten:
Gott unser Begleiter, den Hirten auf dem Felde erschienen Engel und verkündeten
die Geburt deines Sohnes. Wir bitten dich, sende deinen Engel, dass wir immer
mehr die Botschaft deines Sohnes erkennen und so den Frieden auf Erden erleben.
Sein Licht schenkt uns Hoffnung und Freude. Er zeigt uns seinen Weg aus aller
Dunkelheit in Licht. Amen.
Lied: Ihr Kinderlein kommet
Weihnachtsevangelium
In der Heiligen Nacht, das ist heute, bringen Engel den Hirten auf dem Felde die
frohe Botschaft.
Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas
(Lukas 2, 1-14)
Geschichte: Die vier Lichter des Hirten Simon
Folie 1 auflegen
Der kleine Hirte Simon hatte ein kleines weißes Lamm.
Dieses Lamm ist eines Tages verloren gegangen.
Simon will sich auf die Suche nach dem Lamm machen, aber es ist
bereits dunkel.
Der Hirte Jakob machte sich sorgen, Simon ganz alleine gehen zu lassen.
Er ging in seine Kammer und holte die Laterne mit den vier Lichtern,
die er einst von einem Wanderer bekommen hatte mit den Worten:
"Sie werden dem im Dunkel leuchten, der in Not ist."
Nun gab Jakob die Laterne an Simon weiter und sagte:
"Trage den vier Lichtern Sorge, dann werden sie dir auf dem Weg leuchten".
Simon nahm die Laterne mit den vier Lichtern und in seinen Händen
leuchtete sie auf. Zuversichtlich machte sich Simon auf den Weg, sein
Lamm zu suchen.
Folie 2 auflegen
Simon aber fand keine Spur von seinem Lamm. Sollte er überhaupt noch
weitersuchen? War nicht alles sinnlos?
Da regt sich nicht etwas hinter dem Felsen? War es sein Lamm?
Ho! brummte eine tiefe Männerstimme. Was suchst du? Ein Lamm?
Vor Ihm stand ein großer Mann. Simon erschrak. Er wollte davonlaufen.
"Vor mir brauchst du nicht davonzulaufen" sagte der Mann. "Dein Lamm findest du
im Olivenhain hinter jenem Felsen".
"Du hast mein Lamm gefunden! Danke! Kann ich dir irgendwie helfen?"
"Mir kann niemand helfen. Mein Weg ist im Dunkeln" sagte der Mann leise.
Simon hielt dem Mann eines seiner Lichter hin. "Hier nimm es. Es wird deinen Weg
erhellen. Was soll ich mit vier Lichtern, wenn du keines hast."
"Du bist der erste Mensch, der freundlich zu mir ist. Danke, mein Junge!" sagte
der Mann, und im weggehen flüsterte er vor sich hin: "Dabei bin ich ein Dieb!".
Folie 3 auflegen
Simon ging weiter sein Lamm zu suchen. Dort, in der Höhle, regte sich etwas.
Simon rannte hin. War es sein Lamm? Nein, es war ein Wolf! Der Wolf winselte und
leckte seine Pfote. Das erst sah Simon die blutende Wunde an seiner Pfote. Alle
Angst war verflogen. Schnell riß er ein Stück Stoff von seinem Mantel ab und
verband vorsichtig die Wunde. Simon stand auf um weiterzugehen und sein Lamm zu
suchen. Doch der Wolf zerrte wieder an seinem Mantel und sah ihn an.
"Ich soll hierbleiben? Ist es das, was du sagen möchtest?" Simon streichelte den
Wolf. "Das kann ich nicht. Ich muß das Lamm suchen. Vielleicht braucht es meine
Hilfe wie du."
Nach kurzem Überlegen stellte er eines der Lichter neben den Wolf "Hier, Wolf,
hast du ein Licht. Es wird dich wärmen. Zwei Lichter sind genug für mich. Jakob
wird das begreifen."
Dankbar blickte der Wolf ihm nach.
Folie 4 auflegen
Simon irrte umher, bis er bei Tagesanbruch in eine kleine Stadt kam. Ein Bettler
rief ihm zu: "Eine Gabe, eine kleine Gabe!". "Ich habe doch selber nichts" sagte
Simon.
"Ich bin nur der Hirte Simon und habe mein Lamm verloren. Hast du es vielleicht
gesehen?" "O nein! Ich sehe nur Hunger und Not" sagte der Alte. "Ich lebe
draußen in einer finsteren, kalten Grotte".
"Nimm wenigstens dieses Licht von mir" sagte Simon. "Es wird dir etwas Wärme und
Licht geben". Der Alte nahm das Licht. "Danke! Hoffentlich findest du bald dein
Lamm." Und jeder ging seinen Weg.
Simon hatte im Städtchen herumgefragt. vergeblich. Keiner hatte sein Lamm
gesehen. Er war entmutigt. Sein letztes Licht leuchtete auch nur noch schwach.
Als die Nacht hereinbrach, setzte er sich draußen vor der Stadt müde an den
Wegrand. Da entdeckte er Licht in einem Stall. Er ging darauf zu und trat
zögernd ein. Simon konnte kaum etwas erkennen. Er blieb stehen und blinzelte.
Folie 5 auflegen
Da schimmerte etwas weiß im Halbdunkel. Es war sein Lamm. Sein verlorenes Lamm!
"Tritt näher", sagte eine freundliche Stimme. Simon konnte nicht antworten. Er
war so glücklich. Dann sah er das Kind. Es lag auf Stroh ganz dicht bei seinem
schneeweißen Lamm! Simon kniete nieder und schenkte dem Kind sein letztes
kleines Licht. Nur noch schwach glühte die Flamme. Doch seltsam! Wie von
unsichtbarer Hand entzündet, flammte das Licht auf. Sein Leuchten breitete sich
aus und erfüllte den ärmlichen Raum mit festlichem Glanz.
Am Himmel strahlten die Sterne heller und heller, und der frohe Gesang klang
weit hinaus bis zu den Hirten auf dem Feld.
Lied: Kommet ihr Hirten
Fürbitten: Kinder tragen die Kerzen zur Krippe / Altar
evtl. können ältere Kinder die Fürbitten vorlesen
Jesus ist als Licht in unsere Welt gekommen. Wo er den Menschen begegnet ist,
wurde es heller und wärmer. Wir bitten Gott um die Kraft, einander dieses Licht
und diese Wärme zu schenken:
Fürbittruf: Tragt in die Welt nun ein Licht 1 x
1. Das erste Licht gab Simon einem Dieb als "Licht des Friedens"
Weil wir Menschen auch miteinander streiten und nicht ehrlich miteinander
umgehen bitten wir: Gott, laß uns Frieden schaffen und laß und heute noch
damit anfangen.
Fürbittruf: Tragt in die Welt nun ein Licht 1 x
2. Das zweite Licht gab Simon einem verletztem Wolf als "Licht der Hilfe"
Weil wir Menschen uns manchmal nicht gegenseitig helfen bitte wir:
Gott, laß uns nicht nur auf Andere warten, sondern mache uns zur Hilfe
bereit.
Fürbittruf: Tragt in die Welt nun ein Licht 1 x
3. Das dritte Licht gab Simon einem Bettler als "Licht der Hoffnung"
Weil so viele Menschen für unsere Welt nur noch schwarz sehen, bitten
wir: Gott mache uns zum Teilen bereit, damit auch durch uns die Not
in der Welt gelindert wird.
Fürbittruf: Tragt in die Welt nun ein Licht 1 x
4. Das vierte Licht brachte Simon dem Kind in der Krippe als "Licht der
Dankbarkeit"
Weil wir es als selbstverständlich sehen, daß wir Geschenke bekommen, bitte wir:
Gott, laß uns dankbar sein für das größte Geschenk: für Jesus, deinen Sohn.
Fürbittruf: Tragt in die Welt nun ein Licht 1 x
Guter Gott, mache uns zum Helfen bereit, mit unseren Herzen und Händen.
Dann ist Jesus in unserer Mitte, dann wird die Welt hell von seinem Licht und
seiner Wärme. So bitte wir dich durch ihn, Christus, unseren Herrn. Amen.
Vater unser
Friedensgruß
Den Hirten auf dem Feld erschienen Engel am Himmel und verkündeten:
"Ehre sei Gott in der Höhe und Frieden auf Erden den Menschen seiner Gnade."
Auch uns ist dieser Friede versprochen. Und so wollen wir uns nun diesen Frieden
gegenseitig wünschen mit den Worten: "Der Friede sei mit dir!"
Lied: Stille Nacht
Gedanken:
Was ist in der Nacht mit den Hirten geschehen?
Sie sahen die Engel ganz nah vor sich stehn.
Jetzt sind sie so froh
und freuen sich so
und sagen es allen, was sie heut gesehn.
Das ist in der Nacht mit den Hirten geschehn!
Was haben die Engel den Hirten gesagt?
Zum Kind in der Krippe lauft hin, eh es tagt.
Das Kind in dem Stall, es rettet euch all.
Und sagt's jedem weiter, der euch danach fragt.
Das haben die Engel den Hirten gesagt!
Was taten die Hirten dann in dieser Nacht?
Sie haben sich gleich zu dem Kind aufgemacht
und fanden's im Stroh und waren so froh
und haben die Nacht bei dem Kind zugebracht.
Das taten die Hirten dann in dieser Nacht!
(Rolf Krenzer)
Segen
Gehen wir und verwandeln die dunkle Nacht in eine heilige Nacht, gehen wir und
verwandeln die Trauer auf den Gesichtern so vieler Menschen in Fröhlichkeit und
Lachen.
Gehen wir mit dem Frieden, den dieser Nacht umhüllt.
Und so segne uns alle der Vater, der Sohn und der heilige Geist.
Lied: O du fröhliche
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