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Die Weihnachtsgeschichte | |
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Krippenfeier Heiligabend, 24.12.00 um 15.00 Uhr
Mitwirkende: ( Bote, Maria, Josef, Wirt, Wirtsfrau, Junge, Engel, mehrere (mind. 5) Hirten, (mind. 4) Volk ) einige Kinder für die Geräusche (ca. 4-5 Kinder) (Klangholz oder Holztrommel, Laubsäge evtl. Hobel, Kokosnussschalen, Schellentrommel, Steine, Sand, Flöte, knarrendes Geräusch, ins Schloß fallende Tür, Kieselsteine, Knarren, Mähen der Schafe, Pauke, Äste brechen, Wasser laufen lassen, Triangel, Glockenspiel, Eimer, geknister von Holz)
Thema:
Lied: Warten auf Gottes Sohn (2x)
Begrüßung Pastor – Kreuzzeichen
Gebet: Gott, wir danken Dir für den Advent. Wir danken Dir für die schönen Tage, für unser gemeinsames Basteln. Erzählen, Singen und Spielen. Wir danken Dir für die Menschen, die mit uns Advent gefeiert haben und sich nun mit uns über den Geburtstag Deines Sohnes freuen. Gott, wir danken Dir, daß Du uns Deinen Sohn geschenkt hast. Amen.
Lied: Warten auf Gottes Sohn (2x)
Krippenspiel
Geräusche, Klänge, Erzähler Musik: Maria und Josef wohnen in Nazareth. Josef ist ein fleißiger Hammerschläge mit Zimmermann. Den ganzen Tag zimmert und hobelt er in dem Klangholz oder seiner Werkstatt. Keiner kann so gut die Dachbalken sägen wie der Holztrommel, er. Geräusche mit der Für Maria hat er eine schöne Wiege gebaut. Mit blauen Laubsäge, evtl. mit Anemonen ist sie bemalt. Maria soll bald ein Kind bekommen. einem Hobel Josef weiß, dass es ein Junge wird.
Klanghölzer einer Holz- Heute hobelt er gerade an einer Tischplatte für Maria. Plötzlich trommel, erregtes hört Josef in der Ferne Pferdegetrappel. Immer näher kommt es. Durcheinander von Aufgeregte Stimmen und Schreie sind auf der Straße zu hören. Stimmen, Schuhab- Es ist ein Bote des Kaisers aus Rom. Er reitet in den Innenhof, sätzen gegeneinander- springt vom Pferd und ruft: schlagen, das Pferde- „Hört her, ihr Leute aus Nazareth! Der Kaiser in Rom hat getrappel mit Kokos- befohlen: Alle Menschen in seinem Reich sollen gezählt nußschalen auf dem werden. Jeder muß in den Ort ziehen, wo er geboren ist.“ Tisch nachahmen. Pferdegetrappel Dann reitet der Bote wieder fort. Schritte, leichte Maria kommt ganz erschrocken aus dem Haus gerannt. Schläge mit einem „Ach Josef“ ruft sie, „der Weg ist so weit! Nun müssen wir Klangholz. ja bis nach Bethlehem ziehen. Da bist du doch geboren. Und ich bekomme bald das Kind!“ Josef sagt tröstend: „Gott wird uns schon helfen. Und du kannst auf dem Esel reiten.“ Getrappel des Esels Am nächsten Morgen holt Josef den Esel aus dem Stall. Dann mit Schellentrommeln verschnürt er in vielen Bündeln Brot und Käse, packt warme und Kokosnußschalen Decken dazu und steckt alles in die Satteltaschen. nachahmen, Steine Zum Schluß setzt er Maria auf den Rücken des Esels und gegeneinanderklopfen. Langsam ziehen sie los. Erneutes Getrappel dann Knirschen von Sand.
Lied beim Zug: Macht hoch die Tür, die Tor macht weit
Viele Tage sind sie unterwegs auf den heißen Wüstenwegen. Am fünften Tag. Es ist spät am Abend, tauchen in der Ferne Die Stadtmauern von Bethlehem auf. Abendlied auf der Der Wächter auf dem Turm kündet mit seinem Lied die Nacht Flöte spielen. an. Geräusch einer Maria und Josef ziehen mit vielen Menschen nach Bethlehem knarrenden Tür, die hinein. Hinter ihnen wird das Tor geschlossen, damit in der langsam ins Schloß Nacht kein böser Feind in die Stadt eindringen kann. fällt und abgeschlos- sen wird.
Klappern von Hufen Es ist dunkel, als Maria und Josef durch die Straßen von (Kokusnußschalen) auf Bethlehem ziehen. Der Esel lahmt. Pflastersteinen, auch „Bleib stehen, lieber Esel!“ sagt Josef „Ich will hier beim Kieselsteine gegen- ersten Haus fragen, ob noch ein Zimmer für die Nacht frei einanderschlagen. ist.“ das unregelmäßige, lahmende Trippeln des Esels nachahmen. Pochen auf Holz und Er klopft an die Tür. Nach einer ganzen Weile hören sie Schritte knarrendes Geräusch Ein brummiger Wirt steckt seinen Kopf heraus. der Tür mit Hand- „Was wollt ihr so spät in der Nacht?“ schimpfte er. trommeln und Klang- „Mein Haus ist voll! Zieht weiter! hölzern. Er schlägt die Tür zu. Maria seufzt: „Ich bin so müde“, sagt sie, „ ich kann mich kaum noch auf dem Esel festhalten.“ „Dort drüben steht ein großes Haus“, tröstet sie Josef, „dort wird noch ein Platz für uns sein!“
Pochen auf Holz Wieder klopft er an die Tür. Aber die Tür wird gar nicht knarren des geöffnet. Nur durch ein Fenster schaut die Wirtsfrau. Fensterflügels „So spät kommt ihr!“ ruft sie. „Mein Haus ist voll bis unters Dach.“ Dann sieht sie Maria. Sie hat Mitleid mit ihr. „Zieht bis zum Dorfausgang“, meint sie. „Da steht ein kleines Haus hinter den Palmen am Berg. Vielleicht findet ihr dort Unterschlupf.“
Hufgeklapper Josef greift nach dem Zügel, der Esel schreit. Langsam ziehen Sie dem Berghang zu. Am Ende des Dorfes kommt ihnen ein kleiner Junge auf der Straße entgegen. „Ich sehe schon, ihr sucht ein Nachtlager. So viele Menschen sind heut unterwegs“, sagt er. „Bei uns ist kein Platz. Aber kommt mit, ich zeige euch den Weg zu einer Felsenhöhle am Berg. Da seid ihr geschützt vor Regen und Wind. Ein Ochse und ein Esel stehen darin. Und Holz und Stroh habt ihr dort genug.“
Kinder singen In dieser Nacht wird in der kalten Felsenhöhle das Jesuskind am Schluß ein geboren. Weihnachts-oder Wiegenlied.
Lied: Der Weihnachtsstern der weist den Weg
Draußen auf den Feldern vor Bethlehem bewachen Hirten die Herde. Sie sind sehr unruhig in dieser Nacht. Schritte nachahmen Immer wieder steht einer auf und schaut nach den Schafen. die sich entfernen und Ab und zu zuckt ein Blitz über dem Himmel. Donner- näher kommen, leicht grollen ist in der Ferne zu hören. auf den Boden stampfen, mähen der Schafe. Donnergeräusch mit Pauke und Handtrommel nachahmen
Äste auseinander- Ein Hirte steht auf. Er holt ein paar Holzscheide und bricht sie brechen. Wasserhahn auseinander. Dann wirft er sie ins Feuer. laufen lassen, mit Ein anderer Hirte holt einen Wassereimer. Er geht zur Quelle Wasser plätschern. und füllt ihn mit Wasser. Dann gibt er den Tieren zu trinken. Ein einfaches Lied auf Ein Hirte nimmt seine Flöte. Er spielt ein Lied. der Flöte spielen
Glockenspiel, Triangel, Auf einmal hören die Hirten in der Ferne ein Singen und lauter Gesang, z.B. Klingen. Von weither tönt Gesang, er kommt näher und näher. „Vom Himmel hoch“ Es wird ganz hell bei den Hirten. Sie stürzen ängstlich zu Boden Dumpfer Fall (auf der Handtrommel)
Glockenspiel, Triangel, Da steht ein Engel, ein Bote Gottes, vor ihnen und spricht: lauter Gesang, evtl. „Fürchtet euch nicht! Ich verkündige euch große Freude. 2. Strophe „Vom Himmel In Bethlehem in einem Stall ist ein Kind geboren. Das hat hoch“ Gott zu euch geschickt. Es liegt in einer Futterkrippe und, heißt Jesus. Friede und Freude sei mit euch.“ Die Hirten heben die Köpfe. Das ganze Hirtenfeld ist erfüllt vom Gesang vieler Engel. Als das Lied verklungen ist, stehen die Hirten auf.
Geklapper von Eimern, „Schnell!“ rufen sie, „laßt uns Mehl und Käse, Holz, Wasser Geknister von Holz und warme Decken für das Kind mitnehmen. Es wird in der Futterkrippe frieren, und die Eltern werden Hunger haben. Mährufe, Fußgetrappel Treibt die Schafe zusammen! Laßt uns den Berg hinunterlaufen - Bethlehem entgegen!“
Lied: Stern über Bethlehem 1-4
Fürbitten: Pastor eröffnet das Fürbittgebet:
Hirten bringen ihre Dinge:
1. Jesus, wir bringen Mehl und Käse. Danke, dass wir genug zu essen haben. Wir wünschen uns aber, dass alle Menschen satt werden können.
2. Jesus, wir bringen dir Holz und warme Decken. Danke, dass wir liebevolle Eltern und ein warmes Zuhause haben. Wir wünschen uns aber, dass alle Kinder Liebe und Geborgenheit spüren können.
3. Jesus, ich bringe dir einen Eimer Wasser. Danke, dass bei uns alles wächst und blüht und alle Lebewesen genug zu trinken haben. Wir wünschen uns aber, dass es überall auf der Welt genügend sauberes Wasser gibt.
4. Jesus, ich bringe dir mein Lieblingsspielzeug. Danke, dass wir zusammen spielen und fröhlich sein können. Wir wünschen uns aber, dass alle Menschen fröhlich sein können
5. Jesus, ich bringe dir ein Licht. Danke, dass alle Verstorbenen dein Licht spüren dürfen. Wir wünschen uns aber, dass alle Trauernden getröstet werden.
Pr.: Auch ihr dürft jetzt eure Geschenke zur Krippe bringen. Mit euren Spielsachen und den Opferkästchen könnt ihr armen Kindern große Freude machen. (oder ähnlich)
Dazu singen wir das Lied: Ihr Kinderlein kommet oh kommet doch all Einleitung zum VATER UNSEr Allgemeiner Segen Schlußlied: Alle Jahre wieder kommt das Christuskind Kindersegen |
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